Lëtzebuergesch auf dem Vormarsch

von | 16.11.2017

Das Gesetz zur Förderung der luxemburgischen Sprache befindet sich auf dem Instanzenweg. Das verkündeten Bildungsminister Claude Meisch und Kulturminister Guy Arendt am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Das Gesetz definiert zunächst eine Reihe von Zielen; so soll beispielsweise die Forschung über die luxemburgische Sprache gestärkt und das Erlernen des Luxemburgischen unterstützt werden. Die Eröffnung des Zentrums für die luxemburgische Sprache, welches unter anderem Geschichte und Dialekte des Luxemburgischen dokumentieren soll, zählt zu den konkreteren Maßnahmen. In naher Zukunft sollen drei Posten geschaffen werden. Ferner ist ein Plan zur Förderung der luxemburgischen Sprache über 20 Jahre vorgesehen, dessen Ausarbeitung zum Aufgabenbereich eines eigens dafür vorgesehenen Kommissariats zählen soll. Dieser Instanz obliegt es zudem, ein ausreichendes Angebot an Luxemburgischkursen im In- und Ausland sicherzustellen. Mit dem Gesetz komme man einer breiten Nachfrage in der Bevölkerung nach, sowohl von Seiten luxemburgischer StaatsbürgerInnen als auch von Nicht-LuxemburgerInnen, so Meisch. Für viele sei das Luxemburgische wichtiger Bestandteil der eigenen Identität.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Non à « la directive, rien que la directive »

Le gouvernement pourrait déjà présenter un avant-projet de loi pour la directive européenne sur le devoir de vigilance à l’automne, a avancé l’ONG Initiative pour un devoir de vigilance. Après avoir été adoptée en juin 2024, puis considérablement édulcorée dans le cadre du paquet Omnibus I, la directive doit maintenant être implémentée par les États membres.

NEWS

Cybergewalt stärker bekämpfen

Die Regierung hat auf Vorschlag von Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs gebilligt, um die Bekämpfung von Cybergewalt zu verstärken.