Am heutigen Freitag findet auf dem Hamilus-Platz um Mittag eine Protestkundgebung gegen Amazon statt. Unter dem Motto „Make Amazon Pay“ rufen mehrere Umweltschutz-Organisationen und der OGBL dazu auf, gegen die ausbeuterischen Geschäftspraktiken des Konzerns laut zu werden. Anlass für den Protesttag ist der sogenannte „Black Friday“, an dem viele Handelsketten – und ganz besonders Amazon – mit Sonderangeboten locken, um das Weihnachtsgeschäft einzuläuten. Das Geschäftsmodell Amazons beruhe vor allem darauf, Arbeiter*innen, Gemeinschaften und die Umwelt auszubeuten, so die Organisator*innen des Protests. So würden die schlechten Arbeitsbedingungen in den Versandlagern durch Repression gegen gewerkschaftliche Aktivitäten aufrechterhalten und durch Lockangebote und Billigware viel Müll produziert und Ressourcen verschwendet. Obwohl Amazon, seit 20 Jahren in Luxemburg, mit 4.570 Angestellten der zweitgrößte Arbeitgeber im Land ist, hat der Konzern 2022 keine Steuern gezahlt – bei einem Umsatz von etwa 50 Milliarden Euro. Der Aufruf an die Politik lautet, den Konzern dazu zu zwingen, seine Arbeiter*innen gerecht zu entlohnen und den Umweltschutz ernst zu nehmen. Der Protesttag wird international von über 80 Organisationen getragen.
Santé : La privatisation de la médecine en marche
Les futures sociétés privées de médecins échapperont à l’avidité de la finance, selon un avant-projet de loi qui entre en débat à la Chambre. Mais cela n’exclut pas une course au profit, qui abandonnerait la prise en charge des actes médicaux les plus coûteux au seul secteur public.

