Ryanne van Dorst und Dool: “Ich war ein sehr wütender Mensch”

Sie gelten als „Band der Stunde“ und werden über Genres wie Postpunk, Metal und Alternative hinweg als Live-Sensation gefeiert: die Rocker*innen von „Dool“ aus Rotterdam. Diesen Freitag erscheint das neue Album und wird den Fans den Lockdown erträglicher machen. Ein Gespräch mit Ryanne van Dorst, Sängerin und Gitarristin der Band.

Bevorzugen es düster: die Dark-Rocker Dool aus Rotterdam. Der Bandname leitet sich vom niederländischen Wort für „Umherwandern“ ab. (Bild: Marc Nolte)

woxx: Wie geht es dir im Covid-19-
Lockdown?


Ryanne van Dorst: Ich habe eine schöne Wohnung und war beruflich das letzte halbe Jahr über unterwegs, daher genieße ich es sogar, zuhause zu sein.

Dennoch hattest du vermutlich eine andere Vorstellung davon, wie die kommenden Wochen verlaufen würden. Mit dem für April geplanten Roadburn-Festival fällt auch eure dortige Album-Release-Show ins Wasser und eure anschließende Tour musstet ihr ebenfalls absagen.


Zunächst einmal möchte ich sagen, dass es Leute gibt, denen im Moment weit Schlimmeres widerfährt. All jenen beispielsweise, die nun dafür sorgen müssen, dass die Gesellschaft weiter funktioniert. All diese Leute haben psychisch und emotional gerade eine viel härtere Zeit, ich will also nicht zu sehr klagen. Doch es nervt natürlich, dass wir unsere Tour absagen mussten und das Roadburn Festival nun aufs kommende Jahr verschoben wird.

Denkt ihr, dass ihr noch dieses Jahr auf Tour gehen könnt?


Ich weiß es nicht. Die ganzen Clubs kämpfen gerade ums Überleben, sie wissen also gar nicht, ob sie nach der Corona-Pandemie noch existieren werden. Das macht es schwer, im Moment eine Tour zu organisieren. Wir müssen abwarten, was passiert und optimistisch bleiben. Am 10. April erscheint unser Album und wir werden versuchen, es auf die bestmögliche Art zu bewerben.

Welche finanziellen Auswirkungen hat die aktuelle Krise für euch?


Da werden wir nicht besonders betroffen sein, weil wir alle auch außerhalb der Band beruflich tätig sind, hauptsächlich im kulturellen Sektor. Es geht eher um das Künstlerische: die nächsten Monate werden echt beschissen werden.

Zumal ihr ja derzeit auf der Bühne eine Leidenschaft entfacht wie derzeit kaum eine andere Band in diesem musikalischen Bereich.


Ja, reib’s mir nur rein (lacht) … Aber ich finde, dass das neue Album wirklich großartig geworden ist. Es ist das Beste, was ich bislang in meinem Leben geschaffen habe und das gilt auch für uns als Band. Daher bin ich überzeugt, dass die Leute noch ein wenig warten können, bis sie uns live sehen. Schließlich hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis das neue Album fertig geworden ist und wir sind schon seit einem Jahr nicht mehr aufgetreten; nun dauert es eben noch ein halbes Jahr.

Mein erster Eindruck vom neuen Album war, dass es weniger treibend und geradlinig ist wie Euer Erstling „Here Now, There Then“ (2017), sondern eine eher kontemplative, nachdenkliche Stimmung ausdrückt.


Das stimmt, und die neue Platte ist auch unter anderen Ausgangsbedingungen entstanden. Als wir „Here Now, There Then“ gemacht haben, wussten wir nicht, wohin die Reise gehen sollte. Wir waren einfach fünf Freund*innen, die ihre Leidenschaft für Musik geteilt haben, ohne jede Vorstellung davon, wie wir klingen sollten. Wir haben ein, zwei Songs aufgenommen, worauf die ersten Labels sich interessiert gezeigt und wir das Album aufgenommen haben. Doch erst als wir dann auch auf Tour waren, haben wir wirklich damit begonnen, unseren Sound zu definieren. Als wir „Summerland“ geschrieben haben, waren wir dann bereits in der Lage, diese Identität, die sich mittlerweile herauskristallisiert hatte, abzurufen. Im Proberaum können wir mittlerweile kommunizieren, ohne viel Worte zu benötigen. Wir verstehen einander jetzt, und das ist etwas ganz besonderes. Wir brauchen nicht mehr viel nachzudenken, sondern können experimentieren. Da wir das auf einer gemeinsamen Basis tun, finden wir einander schnell wieder. Dazu gehört auch gegenseitiges Vertrauen.

Wenn ich Dool mit einem Wort definieren müsste, würde ich wohl „Begierde“ wählen, eine Empfindung, die auf euren Konzerten sehr präsent ist und mir auch eine Hauptidee hinter dem Album „Summerland“ zu sein scheint.


Auf diesem Album singe ich hauptsächlich über Situationen, in denen ich ein kleines Stück vom Himmel zu greifen bekomme, über magische Momente im Hier und Jetzt. Der Song „Summerland“ beispielsweise ist über Sex und Orgasmen. Wir haben das Titelstück auch in einem solchen sich entwickelnden Rhythmus zu schreiben versucht, etwa mit einem Gitarrenriff, das über vier Minuten hinweg neckt und reizt, mit kleinen Veränderungen, dann kommt ein deutlich spürbarer Tempowechsel, es wird wilder, schneller und schneller, bevor dann eine relaxte, Plateauphase folgt, als ob man auf einer Wasseroberfläche treibt, vor dem großen Ausbruch. Wir haben das Stück absichtlich so arrangiert wie den Verlauf eines Orgasmus. Der Ausdruck „petite mort“ bringt das ja ganz gut zum Ausdruck, man bewegt sich dann auf einer anderen Bewusstseinsebene. Ich hoffe, dass das Leben nach dem Tod so aussehen wird und sich dann alle im Zustand eines Orgasmus befinden!

Mit „Ode to the Future“ und „Dust & Shadow“ befinden sich auch zwei Songs auf eurem Album, die vom Tod handeln. Denkst du viel darüber nach?


Ja, es ist mir wichtig, immer wieder darüber nachzudenken, weil ich vom Tod weder überrascht werden noch Angst vor ihm haben will, wenn meine Zeit gekommen ist. Es ist aber ein sehr abstraktes Thema …

… das derzeit für viele Menschen wohl etwas von seinem abstrakten Charakter verloren hat …


Er umgibt uns mehr, aber an sich bleibt er doch abstrakt wie eh und je, auch wenn die Leute sich momentan vielleicht nicht so unverletzlich fühlen wie sonst. Es gibt nichts, was mit dem Tod vergleichbar wäre, er ist nicht greifbar.

„Bislang habe ich 
ehrlich gesagt seit dem Beginn des Lockdown nicht einmal mehr meine Gitarre in die Hand genommen.“

Wenn du davon sprichst, dass etwas nicht greifbar und begreifbar sei, was bedeutet dann in dieser Hinsicht Musik als Ausdrucksmittel im Gegensatz zur Sprache für dich?


Ich habe darüber ja schon auf „Here Now, There Then“ ein Stück geschrieben, „Words on Paper“. Darin geht es über die Notwendigkeit und Schwierigkeit, sich auszudrücken, die für mich immer besteht. Die Frage ist, wie man eine Idee, eine Inspiration ausdrücken kann. Es ist immer schwer, den richtigen Ton zu finden, ob man nun einen Text schreibt oder einen Song aufnimmt. Bei der Übersetzung der Inspiration in einen Text oder eine Melodie geht immer etwas verloren. Das ist ein interessanter Prozess. Aber die Inspiration kommt nun einmal, ob man will oder nicht, zumindest ist das für mich so, und sobald ich einen Einfall habe, versuche ich ihn umzusetzen. Zugleich funktioniere ich nicht wie eine Musikproduktionsstätte. Ich kann nicht irgendwas produzieren, nur weil das Label das vielleicht möchte. Wir hatten auch für „Summerland“ schon eine ganze Reihe Songs parat, aber ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass das Album so noch nicht fertig ist. Ausgehend von der Anzahl der Lieder, die wir hatten, hätten wir es auch schon im vergangenen Jahr veröffentlichen können. Aber ich wollte warten, bis sich alles richtig anfühlt.

Du betonst gelegentlich, wie wichtig es für dich ist, dich zurückzuziehen, damit du kreativ werden kannst. Gelingt dir das in der jetzigen Situation?


Die Situation jetzt ist ja eine ganz andere und die Isolation ist keine freiwillige. Wenn ich von „Selbstisolation“ spreche, dann meine ich damit, dass ich für einen Monat oder zwei keine Termine mehr ausmache, damit ich den Kopf frei bekomme. Ich setze mich dann mit der Akustikgitarre hin und probiere etwas aus. Zum Abschluss bringe ich die Idee für einen Song dann meist zu einem späteren Zeitpunkt. Aber ich muss eben mein soziales Leben reduzieren, muss einen Stillstand provozieren, um zurückblicken zu können auf das, was ich in den letzten ein, zwei Jahren gemacht habe. Dadurch werde ich mental wieder frei, um kreative Ideen zu entwickeln. Jetzt ist es ganz anders. Ich halte mich beschäftigt und arbeite viel, aber ich bin nicht kreativ. Zwar versuche ich, nicht allzu viel über all das nachzudenken, was im Moment passiert. Aber man würde sich ja selbst was vormachen, wenn man so täte, als ob der Alltag einfach weiterginge. Vielleicht gelingt einem das ja mit der Zeit. Aber seit dem Beginn des Lockdown habe ich ehrlich gesagt nicht einmal mehr meine Gitarre in die Hand genommen. Das mag natürlich auch damit zu tun haben, wie angepisst ich bin, dass wir nun nicht auf Tour gehen können.

Du bevorzugst zudem die Nacht als kreative Schaffenszeit. In deiner aktuellen TV-Show „Nachtdieren“ (dt. Nachttiere) bist du auf den Straßen unterwegs und triffst nachtaktive Leute.


Ja, und es sind sehr unterschiedliche Beweggründe, die die Leute nachts nicht schlafen lassen. Ich bin neugierig, ob sie prinzipiell ähnlich fühlen wie ich: Die Welt hat sich schlafen gelegt, aber du hast beschlossen, wach zu bleiben. Man kommt sich dann manchmal vor, als sei man der einzige Mensch auf der Welt und alles steht still. Man wird durch kein Geräusch, keine anderen Menschen abgelenkt. Das kann sehr inspirierend sein und ich wollte wissen, ob andere ähnlich empfinden. Manche Menschen führen nachts eine Art zweites Leben. Wir haben bislang zwei Staffeln gedreht und dabei viele interessante Leute getroffen. Hauptsächlich kreative Leute, aber auch sexuell aktive oder depressive Menschen. Sie alle schweifen in der Nacht umher und die Gespräche mit ihnen sind sehr offen.

Bild: Nora Limmen

Wie schaffst du es, dass sie sich dir und der Kamera gegenüber so öffnen?


Sie kennen mich natürlich ein wenig aus dem Fernsehen, viele haben zudem den Eindruck, dass ich ohnehin eine von ihnen bin. Deswegen sprechen sie eher frei von der Leber weg als wenn ich irgendeine typische Fernsehberühmtheit wäre. Oft ist es so, dass sie auf mich zukommen und nicht andersherum.

„Es ist mir wichtig, immer wieder über den Tod nachzudenken, weil ich von ihm weder überrascht werden noch Angst vor ihm haben will.“

Vor „Nachtdieren“ hattest du eine mehrteilige Sendung namens „Geslacht!“, in der du binäre Geschlechtercodes in Frage gestellt hast. War das deine eigene Idee oder die eines Produzenten?


Das war meine Idee. Ich bin ja selbst als Hermaphrodit geboren worden und wollte eine Show über Inter*sex Personen machen, um bestehende Tabus zu brechen. Es gibt natürlich einige Fernsehshows, die gängige Gendernormen in Frage stellen, aber ich glaube, es war die erste Show, die dieses Thema so ins Zentrum gestellt hat.

Hast du den Eindruck, dass die Show in den Niederlanden eine nachhaltige Wirkung hatte?


Es schreiben mir jedenfalls immer noch Leute und bedanken sich bei mir oder haben Fragen, obwohl das mittlerweile drei Jahre zurückliegt. Außerdem werde ich auch immer noch häufig als „Expertin“ in Fernsehtalkshows zu Genderthemen eingeladen. Das lehne ich allerdings immer ab, denn ich will mich nicht stigmatisieren lassen. In erster Linie bin ich Musikerin, und im Grunde ist mir mein Geschlecht egal.

Wenn man sich deinen Werdegang anschaut, bekommt man den Eindruck, dass du sehr häufig den Mut hattest, dich abseits der gängigen Pfade zu bewegen. Woher hast du die Kraft dazu genommen?


Ich hatte nie das Gefühl, irgendwo akzeptiert zu werden, und das begann schon in der Grundschule und erst recht in der Sekundarschule. Ich war ein sehr jungenhaftes Mädchen oder vielleicht auch ein mädchenhafter Junge, keine Ahnung. Bereits so etwas Simples wie eine Mädchen-Geburtstagsparty, zu der alle Mädchen eingeladen wurden oder eine Jungs-Geburtstagsparty, zu der alle Jungs eingeladen wurden – ich wurde nie eingeladen. Es ging also schon früh los und wurde immer schlimmer. Dann kam noch hinzu, dass ich begann, Grunge und Metal zu mögen, meine Haare grün färbte und so. Ich war eben ein „Alternative-Kid“. Rückblickend bin ich jedoch froh, dass all das passiert ist, weil ich dadurch von frühester Kindheit an gezwungen war, selbst zu denken: Wenn sie mich nicht mögen, dann muss ich mir eben selbst was überlegen. Und so habe ich angefangen, Gitarre zu lernen, meine eigene Videoshow aufgenommen und so. Das half mir, mich zu einer schöpferisch tätigen Person zu entwickeln.

Du warst damals auch politisch aktiv und hast beispielsweise eine Zeit lang in einem besetzten Haus gewohnt. Ist dieses Engagement heute noch wichtig für dich?


Ich war vor allem als Teenager aktiv, und bis vor ein paar Jahren war ich auch ein sehr wütender Mensch. Ich habe mich für ökologische und gesellschaftliche Themen engagiert, habe auch Songs darüber geschrieben. Damit habe ich mit Dool aufgehört. Ich fühlte, dass es Zeit wird, nicht länger wütend zu sein, weil ich gemerkt habe, dass mich das sehr erschöpft. Zwar habe ich meine Ideale und meinen Idealismus noch, aber ich wollte die Energie, die ich für diese Wut aufgewendet hatte, für mich selbst fruchtbar machen. Ich kann nicht sagen, ob es daran lag, dass ich von der Welt enttäuscht war, aber es war einfach Zeit für mich, zu wachsen, um es mal so zu sagen. Und ich glaube, dass mir das gelungen ist. In den letzten fünf Jahren hat sich viel verändert. Ich habe viel von dieser radikalen Energie in mich selbst investiert, anstatt sie nur wütend nach außen zu wenden. Ich fühle mich jetzt viel wohler als Person.

Das spürt man auch auf den Konzerten von Dool. Die Band präsentiert sich als Einheit, die genießt, was sie auf der Bühne tut und erinnert mich in ihrer unglaublichen Intensität an die Band „The Devil’s Blood“.


Es ist unsere Musik, die uns einlädt, richtig von ihr absorbiert zu werden. Wir können auch fünf Minuten vor Konzertbeginn noch herumblödeln, doch sobald wir die Bühne betreten, treten wir in einen Kokon aus Emotion, Melancholie und Intensität ein und verschmelzen als Band zu einem einzigen Organismus namens Dool. Das ist für uns alle etwas ganz Besonderes, das wir aufrechterhalten und immer wieder herstellen wollen. Das hat schon etwas Magisches.

„Damals habe ich mir gesagt, das will ich auch erreichen: diese Hingabe, diese Intensität auf der Bühne, die alles außer der Musik vergessen macht.“

Du nennst unter anderem die Band Sonic Youth als wichtigen musikalischen Einfluss.


Sonic Youth ist eine Band, die Musik wie wir wirklich aus einer Leidenschaft heraus macht, man kann das auf der Bühne daran sehen, wie sie ihre Gitarren anfassen, wie sie sich bewegen. Vor allem in ihren frühen Tagen waren sie so verdammt intensiv und ich war wirklich beeindruckt, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Dasselbe gilt auch für The Devil’s Blood, die ebenfalls eine magische und ritualistische Art, Musik zu machen, hatten. Und als ich vor ein paar Jahren auf dem Roadburn Festival Oranssi Pazuzu gesehen habe, ging es mir ähnlich. Damals habe ich mir gesagt: Das will ich als Band auch erreichen, diese Hingabe, diese Intensität auf der Bühne, die alles außer der Musik vergessen macht. Man wird eins mit seinem Publikum und vergisst Raum und Zeit. Man „ist“ dann einfach nur, ohne jeden Zusatz.

Als ich für das Interview die neue Platte noch einmal gehört habe, dachte ich mir, dass „Dust & Shadow“ ein sehr passendes Schlussstück für eine Liveshow abgeben wird, mit den endlos treibenden Gitarrenriffs im letzten Drittel – da entsteht schon beim Hören beinahe Konzertatmosphäre.


Das ist auch eines meiner Lieblingsstücke auf dem Album und diesen Song haben wir tatsächlich live im Studio eingespielt. Bei den anderen Songs haben wir erst Schlagzeug und Bass zusammen aufgenommen, dann die Gitarren und so weiter. Aber es war wirklich magisch, diesen Song in unserem Studio am Waldrand in den Ardennen bei Malmedy einzuspielen. Wir haben aus dem Fenster geschaut, dieses Acht-Minuten-Opus aufgenommen und uns dabei ganz in diesem düsteren Stück verloren. Das war eine sehr schöne Erfahrung.

Gibt live immer alles: Ryanne van Dorst mit Dool auf dem Rock Hard Festival 2018 in Gelsenkirchen. (Foto: © Markus Felix / CC BY-SA 4.0)

Besetzung:

Ryanne van Dorst – Gesang, Gitarre
Micha Haring – Schlagzeug
JB van der Wal – Bass
Nick Polak – Gitarre
Omar Iskandr – Gitarre

Diskografie:

Oweynagat (Single, 2016)
Here Now, There Then (Album, 2017)
Love Like Blood (EP, 2019)
Summerland (Album, 2020)

 


Eigentlich hätte das Interview mit Ryanne van Dorst, Sängerin und Gitarristin der Band Dool, auch auf das für Ende April geplante Roadburn-Festival im niederländischen Tilburg einstimmen sollen. Die Live-Präsentation des neuen Albums des 2015 gegründeten Quintetts aus Rotterdam war als eines der Highlights dort gedacht. Doch nicht nur dem Festival hat Covid-19 nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch die daran anschließende Tour mussten Dool absagen. Die woxx hat sich mit Ryanne van Dorst (35), die in den Niederlanden auch eine recht bekannte TV-Persönlichkeit ist, über die Folgen von Covid-19 für die Musikszene, das neue Album „Summerland“, ihren persönlichen Werdegang und die Voraussetzungen von Kreativität unterhalten.


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