Der ökologische Fußabdruck der Menschheit ist zu groß für diese Erde. Nach den Berechnungen des Global Footprint Network fällt 2017 der Earth Overshoot Day, der Tag, ab dem wir aus ökologischer Sicht über unsere Verhältnissen leben, auf den 2. August. Das bedeutet, dass die Menschheit von Januar bis Juli so viel von der Natur verbraucht hat, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann. Da der Verbrauch steigt, rückt das Datum jedes Jahr ein bisschen nach vorn. Berücksichtigt werden Ressourcen wie Fischbestände und Wald, aber auch der CO2-Ausstoß, der 60 Prozent des gesamten Fußabdrucks ausmacht. Die 1,7 Erden, die wir mittlerweile benötigen würden, um unseren Verbrauch zu decken, sind ein Mittelwert. Würden alle Menschen so leben wie die LuxemburgerInnen, würden nach der Standardberechnung für 2013 fast acht Erden benötigt und der Overshoot Day läge im Februar. Würde man den Verbrauch der GrenzgängerInnen und den Tanktourismus abrechnen, wie dies der Nachhaltigkeitsrat 2010 versucht hatte (woxx 1063), dann dürfte man immer noch bei über fünf Erden liegen. Über die symbolische Funktion des Ereignisses hinaus ermutigt das Footprint Network auch zu Gegenmaßnahmen: Unter dem Motto „Move the Date!“ wurde berechnet, welche Maßnahmen den Overshoot Day um wie viele Tage in die Zukunft verschieben würden.
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En 2025, 1.981 personnes ont trouvé la mort dans 1.348 attaques contre des installations médicales dans des conflits. Un niveau record et un doublement du nombre de victimes par rapport à 2024, s’alarme Médecins sans frontières (MSF), sur la base de chiffres de l’Organisation mondiale de la santé. Le Soudan est le pays le plus touché, avec...

