Die Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Direktor des „Lëtzebuerger Kannerduerf“ geht in die nächste Runde. Eine im Februar auf Initiative des Verwaltungsrates der Stiftung eingesetzte „unabhängige Expertenkommission“ hat einen Zeug*innenaufruf gestartet. Ehemalige und derzeitige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Kannerduerf sowie Angehörige und sonstige Zeug*innen können auf Wunsch auch anonym von ihren Erfahrungen berichten. Die Kommission soll Art und Ausmaß möglicher Missbräuche aufklären und herausfinden, inwiefern organisatorische Mängel zur Situation beigetragen haben könnten. Die vierköpfige Kommission, bestehend aus dem ehemaligen Generalstaatsanwalt Robert Biever, der Anwältin Claudine Erpelding, dem Psychologen Alain Massen und dem Kinderarzt Roland Seligmann, betont ihre vollständige Unabhängigkeit von der Stiftung. Ihre Arbeit ist auf zwölf Monate angelegt. Der Verein „Innocence en Danger“, der sich als Kinderschutzverein dem Fall angenommen hat, vermutet weitere Missbrauchsfälle in der Kinderbetreuungseinrichtung. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Website: www.comind.lu.
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Das geplante „Data Center“ in Bissen sorgt erneut für Diskussionen. Höchste Zeit, das Projekt abzublasen und an Alternativen zu denken.

