Die Studierendenorganisation Unel wirft dem Staatssekretär für Hochschulwesen Marc Hansen Zahlengepansche vor. Anfang Dezember hatte Hansen eine „substanzielle“ Erhöhung der Studienbeihilfen angekündigt: 10,2 Millionen sollte sich die Regierung diese kosten lassen. So weit, so gut. Doch die Unel hat nachgerechnet: Nachdem 110 Millionen im Budget für 2015 vorgesehen waren, wurden für das akademische Jahr 2014/2015 schlussendlich gerade einmal 91,4 Millionen ausgegeben. Für das Jahr 2014 waren im Budget über 130 Millionen für Studienbeihilfen vorgesehen. Berechnet man einen Durchschnittswert der Jahre 2014 und 2015, bleiben die Ausgaben offenbar hinter den Berechnungen zurück. Damit wäre die angekündigte „Erhöhung“ lediglich eine Anpassung der tatsächlichen Ausgaben an die in der Planung vorgesehenen. Eine Tatsache, auf die die Unel den Staatssekretär sicher aufmerksam gemacht hätte, wenn sie an den Gesprächen zur Reform beteiligt gewesen wäre. Seitdem die Organisation eine gemeinsame Pressekonferenz mit Hansen und der Acel boykottierte, weil sie die Unterlagen dazu erst am Abend zuvor erhalten hatte, wird sie aber, eigenen Aussagen zufolge, nicht mehr in Gespräche eingebunden. Auch der OGBL beschwert sich darüber, nicht einbezogen worden zu sein.
FORUM 450 : La crise climatique, c’est pénible !
+43°C. C’est la température atteinte à Luxembourg-ville durant la récente vague caniculaire. Sur la une du dernier Forum, les chiffres apparaissent dans un rouge alarmant, contrastant avec le reste de la photo en noir et blanc où l’on peut voir une femme passer furtivement, se protégeant de la chaleur avec un parapluie. Les canicules actuelles...

