Studienbeihilfen: Mathe-Nachhilfe für Staatssekretäre

von | 14.12.2015

Die Studierendenorganisation Unel wirft dem Staatssekretär für Hochschulwesen Marc Hansen Zahlengepansche vor. Anfang Dezember hatte Hansen eine „substanzielle“ Erhöhung der Studienbeihilfen angekündigt: 10,2 Millionen sollte sich die Regierung diese kosten lassen. So weit, so gut. Doch die Unel hat nachgerechnet: Nachdem 110 Millionen im Budget für 2015 vorgesehen waren, wurden für das akademische Jahr 2014/2015 schlussendlich gerade einmal 91,4 Millionen ausgegeben. Für das Jahr 2014 waren im Budget über 130 Millionen für Studienbeihilfen vorgesehen. Berechnet man einen Durchschnittswert der Jahre 2014 und 2015, bleiben die Ausgaben offenbar hinter den Berechnungen zurück. Damit wäre die angekündigte „Erhöhung“ lediglich eine Anpassung der tatsächlichen Ausgaben an die in der Planung vorgesehenen. Eine Tatsache, auf die die Unel den Staatssekretär sicher aufmerksam gemacht hätte, wenn sie an den Gesprächen zur Reform beteiligt gewesen wäre. Seitdem die Organisation eine gemeinsame Pressekonferenz mit Hansen und der Acel boykottierte, weil sie die Unterlagen dazu erst am Abend zuvor erhalten hatte, wird sie aber, eigenen Aussagen zufolge, nicht mehr in Gespräche eingebunden. Auch der OGBL beschwert sich darüber, nicht einbezogen worden zu sein.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La CCDH est dans son rôle quand elle critique un parti

La présidente de la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH), Noémie Sadler, était parfaitement dans son rôle lorsqu’elle a déclaré qu’il faut « maintenir le pare-feu contre la droite », après le vote du Parlement européen en faveur du nouveau règlement sur les retours des migrant·es et réfugié·es, le 17 juin dernier. Telle est la...

NEWS

HIV-Medikament: Profitstreben tötet

Zwischen dem 26. und 31. Juli fand im brasilianischen Rio de Janeiro die 26. internationale Aidskonferenz statt. Zu diesem Anlass kritisierte die Gesundheits-NGO „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans frontieres, MSF) den Pharmahersteller „Gilead“, weil dieser sein HIV-Medikament Lenacapavir nicht als Generika für Länder mit geringem und...

NEWS

Aktion am Flughafen zum Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) fiel dieses Jahr auf den 30. Juli. Dies ist acht Tage später als noch 2025 – was dennoch kein Grund zur Entwarnung ist. Das spätere Datum ergibt sich nämlich aus genaueren Daten, etwa zur CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane, nicht aus einer nachhaltigeren Lebensweise. Der Luxemburger Overshoot Day...