Fichier central: Kritik postwendend zurück

Die ALJP antwortet mit einem offenen Brief auf den offenen Brief der Minister Braz und Bausch in Sachen Datenbanken bei Polizei und Justiz.

Normalerweise sind es verzweifelte Untertanen, die versuchen sich per „offenem“ Brief an die Autoritäten das Gehör zu verschaffen, das ihnen bis dahin nicht gewährt wurde, indem sie so versuchen die gesamte Öffentlichkeit auf ihr Schicksal aufmerksam machen. Dass gestandene Minister offene Briefe schreiben, ist schon etwas unüblicher. Nahezu grotesk wird es, wenn ein solcher offener Brief sich explizit an die Presse als Adressaten wendet.

Wahrscheinlich meinten François Bausch und Félix Braz ja eigentlich einen „Leserbrief“, denn ihr Anliegen ist ja eine Art Unzufriedenheit mit der Berichterstattung quer durch die geschriebene und gesprochene Presse bezüglich des „fichier central“ und anderer bei der Polizei und bei der Justiz geführter Datenbanken. mehr lesen / lire plus

Polizei- und Justizdatenbanken: Braz und Bausch machen die Opferrolle rückwärts

In einem „Offenen Brief an die Luxemburger Presse“ wehren sich die Minister für Justiz und Innere Sicherheit gegen die Berichterstattung über die polizeilichen Datenbanken. Ein ebenso ungewöhnlicher wie fragwürdiger Schritt.

(©Archives de l’Etat – Wikimedia)

Es ist alles andere als üblich, dass sich gleich zwei Minister mit einem solchen Schreiben an die Medien wenden. Die Presseberichte der letzten Wochen müssen den beiden grünen Spitzenpolitikern arg zugesetzt haben, wenn sie deshalb nun den Rubikon überschreiten und der Presse vorschreiben wollen, wie sie über die Affäre des „Fichier Central“ zu berichten habe. Zwar werden sie auch diesen Vorwurf empört von sich weisen, aber wie ist ein solches Schreiben anders zu verstehen? mehr lesen / lire plus

Transports publics : Inclusion d’inégalités sociales

La modernisation – plus que nécessaire – des infrastructures liées aux transports publics est aussi révélatrice de la vision (a)sociale de certain-e-s responsables.

La salle d’attente : aussi accueillante qu’une cellule de dégrisement. (Photo : woxx)

Pour les voyageurs-euses et frontaliers-ères qui passent chaque matin par la gare d’Esch-sur-Alzette, c’est un fait connu : la gare de la deuxième ville du pays est un trou noir dans le réseau ferroviaire. Alors que les gares attenantes comme Schifflange ou Belval-Université sont plus ou moins flambant neuves, celle de la métropole du fer reste engluée dans les années 1970. Certes, la façade et la partie commerciale à l’intérieur viennent d’être rénovées, mais avancer vers les quais revient toujours à se retrouver projeté des décennies en arrière : aucun panneau digital n’informe le public, les murs sont toujours vêtus des mêmes tuiles vétustes et pour seule infrastructure moderne, on a droit aux panneaux publicitaires JC Decaux. mehr lesen / lire plus