Auf Netflix: Elisa y Marcela

„Elisa y Marcela“ erzählt die dramatische Geschichte um eine der ersten gleichgeschlechtlichen Ehen Spaniens. Trotz Oktopus und Algen im Bett, besticht der Film durch Ästhetik, Stille und große Gefühle.

Bildquelle: Netflix

Schleimige, nasse Tentakeln eines toten Oktopus, feuchte Algen auf nackter Haut – die Regisseurin Isabel Coixet schreibt „Elisa und Marcela“ in ihrem gleichnamigen Film eine ganz eigene Erotik zu. Es wirkt fast wie ein Ritual, wenn die Frauen sich in einer Szene den Oktopus oder in einer anderen Algen um den Körper schlingen bevor sie sich küssen und miteinander schlafen. Für die spanischen Dorfgemeinschaften des frühen 20. Jahrhunderts lag die Absonderlichkeit lesbischer Frauen nicht in ihrer Zärtlichkeit zum Oktopus, sondern in ihrer Liebe füreinander: „Elisa y Marcela“ thematisiert eine der ersten gleichgeschlechtlichen Ehen Spaniens, die lange vor der Legalisierung 2005 geschlossen wurde – und das nicht, weil sich jemand gnädig mit ihnen erwies. mehr lesen / lire plus

Ein Archiv europäischer Stimmen

Was ist aus Europa geworden? Bekannte Europäer*innen über 75 sprechen im „Europäischen Archiv der Stimmen“ über Krieg, Wiederaufbau und Privates. Eine der Stimmen ist bald auch im Institut Pierre Werner zu hören.

Die Projekt-Mitglieder und die Interviewer*innen trafen sich letztes Jahr, um einen Fragekatalog für das „Europäische Archiv der Stimmen“ zu erarbeiten. Bildquelle: Arbeit an Europa e.V.

Der ehrenamtliche Verein Arbeit an Europa lädt mit dem Audio-Projekt „Europäisches Archiv der Stimmen“ zum intergenerationellen Austausch über Europa ein. Eine Gemeinschaft, die spätestens seit ihrem Umgang mit Asylpolitik oder dem Brexit auseinanderzubrechen droht. Wenn der Verein von Europa spricht, so meint er die EU-Mitgliedsstaaten sowie Länder, die geographisch oder historisch zu Europa gehören. mehr lesen / lire plus

Im Casino wird alles gut

Junge Künstler*innen zu Geschirr, häuslicher Gewalt und Zeit – das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain gibt einen Vorgeschmack auf das Projekt Casino Display und verspricht „Andrà tutto bene.“

Mahé Cabel lässt Geschirr aus Wachs schmelzen. Copyright: Jessica Theis

Alles wird gut: Das versprachen Menschen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie weltweit, in verschiedensten Sprachen auf ihren Fensterscheiben und malten einen Regenbogen unter den Slogan – ein Zeichen kollektiver Hoffnung. Das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain greift die Botschaft auf und benennt seine temporäre Ausstellung „Andrà tutto bene“ danach. Vier junge Künstler*innen aus der Großregion, vorwiegend weiblich und unter dreißig, stellen Installationen und Performances vor. mehr lesen / lire plus

“That’s the job, to begin again and again and not lose heart”

Poet Pierre Joris is a member of the movement “Writers Against Trump”. Authors worldwide fight against the re-election of US president Donald Trump. Here’s Joris on rhetoric, a sleepless night and courage.

Poet Pierre Joris fights against the re-election of US president Donald Trump. Copyright: Nicole Peyrafitte

woxx:Writers against Trump” is a movement of authors who fight together against the re-election of US president Donald Trump. Pierre Joris, you were born in Luxembourg and currently live in New York. Why did you sign the manifesto?

Pierre Joris: I left Luxembourg at 19 to study in Paris. mehr lesen / lire plus

Musik-Filme von Tuys: Papaya mit Ketchup

Fünf Videos, fünf Songs: Mit der Serie „A Curtain Call For Dreamers“ verbindet die Band Tuys Film und Musik zum audiovisuellen Werk über Träume, Realität und Identität. Tun Biever und Yann Gengler sprechen mit der woxx über Freiheit, Surrealismus und Kunst in Schichten.

Copyright: Noah Fohl

Woxx: „A Curtain Call For Dreamers“ ist eine Musik-Serie in fünf Episoden. Am Freitag, dem 25. September 2020, veröffentlicht ihr mit „Saturday Night“ die letzte Folge. Welche Bedeutung haben das Serielle und die Kontinuität in Eurer Arbeit?

Tun Biever: Kontinuität und Harmonie zwischen Songs, Videos, Bildern sind uns immer wichtig. Wir sind Fans vom roten Faden, der sich durch Werke zieht. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #08 – I’m Thinking of Ending Things

D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli schwätzen zesummen iwwert den Film „I’m Thinking of Ending Things“: Wéi onkonventionell dierf eng Erzielung sinn? Wéivill Metaebene kann een engem Publique zoumudden? Lauschtert eran.

Bildquell: Netflix

Eng heterosexuell Koppel fiert dem Mann seng Elteren op hire Bauerenhaff besichen. Schonn am Auto um Wee dohinner gëtt kloer: Do stëmmt eppes net. Wien vun de Personnagen ass real? Wien just eng Fantasie? De Regisseur Charlie Kaufmann féiert de Publique an d’Bannenliewe vun engem Personnage an, an dem sech Erënnerungen, Virstellungen an Erwaardunge vermëschen.

D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli hunn läscht Woch an der Podcast-Folleg „Am Bistro mat der woxx #111 – Wéi léisst sech ee Film rezenséiren, dee kee ass?“ mehr lesen / lire plus

Kultur statt Speiseeis

Das Kulturministerium zieht eine Zwischenbilanz: Wie lief die Sommersaison im Kultursektor? In der Liste fehlen digitale Angebote, Kinos und der Sinn.


Photo by Anna Shvets from Pexels

Das Kulturministerium legt Zahlen zur Sommersaison vor: Der Bericht listet die Eintrittszahlen verschiedener Kulturinstitutionen des Landes auf. Die Ministerin, Sam Tanson, freut sich über durchschnittlich hohen Andrang und bedankt sich bei den kulturellen Akteur*innen für ihren Einsatz. Am Ende lässt die Bilanz die Kinos und Informationen zur Nutzung digitaler Angebote vermissen.

In der Zwischenbilanz tauchen die Eintrittszahlen zum Neimënster Festival «Bock op» (insgesamt 2.900), des TheaterConatiner in Mamer (August: 488), des Festivals «Ënnert dem Wassertuerm von Opderschmelz Dudelange (August – September: 1.255), der Escher Kulturfabrik (Juni – August, insgesamt: 4.888), des Trifo Apéro (Juli – September: 1.200), der «Congés annulés» der Rotondes (August: 7.720) , des Kulturhaus Niederanven (August – September: 59) und der Museen des International Comitee Of Museums Luxembourg (41.097) auf. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #111 – Wéi léisst sech ee Film rezenséieren, dee kee ass?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dem Charlie Kaufmann säi Film „I’m Thinking of Ending Things“ feiert op Netflix Premieren. D’Tessie Jakobs huet sech en ugekuckt – an dat méi wéi eng Kéier. Wisou kann ee net vun engem klassesche Film schwätzen? Wéi vill kann een iwwert dem Kaufmann säi Wierk schreiwen ouni ze vill ze verroden? Iwwert dëst an aneres schwätzt d’Tessie mam Isabel Spigarelli.

mehr lesen / lire plus

Ein Oscar für mehr Diversität

Der Oscar für „Bester Film“ geht ab 2024 nur noch an Produktionen, die sowohl auf der Leinwand als auch hinter den Kulissen für Inklusion und Diversität stehen.

Copyright: CC BY Jose Manuel mazintosh SA 2.0

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences kündigte gestern neue Zulassungskriterien für die Kategorie „Bester Film“ bei den Oscars an: Ab 2024 müssen die eingereichten Produktionen mindestens zwei von vier „Standards” zur Darstellung von Frauen, unterrepräsentierter Ethnien und sexueller Minderheiten erfüllen. Was erste, kritische Stimmen als Maulkorb für die Filmindustrie und Gefährdung der Filmqualität verteufeln, ist eine Chance für mehr Diversität auf der Leinwand. mehr lesen / lire plus

Feministischer Sahnelikör deckt Pseudonyme auf

Der Women‘s Prize for Fiction und Baileys veröffentlichen in der Buchserie #ReclaimHerName E-Books von Frauen, die unter männlichem Pseudonym schrieben. Eine gute Sache oder Schwachsinn?

Bidlquelle: womensprize

Was hat Baileys mit Literatur zu tun? An sich nichts, doch das Getränkeunternehmen unterstützt den Women‘s Prize for Fiction. In dem Zusammenhang veröffentlichte Baileys vor kurzem die digitale Buchserie #ReclaimHerName. Die Idee: Bücher, die Frauen unter männlichem Pseudonym publiziert haben, unter ihrem Namen herauszugeben. Die E-Books stehen zum kostenlosen Download auf der Website des Unternehmens zur Verfügung.

Die Aktion weist auf ein lange Zeit weit verbreitetes Phänomen hin: Schriftstellerinnen griffen in der Vergangenheit oft auf männliche Namen zurück, um die Chancen auf die Veröffentlichung ihres Manuskripts zu erhöhen und sexistische Diskriminierung aufgrund ihrer Tätigkeit zu umgehen. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #07 – Love on the Spectrum

Zréck op d’Couch: D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli hunn déi nei Netflix-Serie „Love on the Spectrum“ gekuckt – eng Dating-Serie iwwert queer an heterosexuell Mënschen um Autismus-Spektrum. Wisou ze vill Räpse voyeuristesch ass a Bezuchspersounen heiansdo alles richteg machen.

Bildquelle: Netflix

Mënsche kenneléieren, sech verléiwen, Bezéiungen opbauen: Dat ass net ëmmer einfach – virun allem net, wann een um Autismus-Spektrum ass. Déi nei Netflix-Serie „Love on the Spectrum“ begleet eng Réi

jonk queer a heterosexuell Betraffener bei hirer Sich no enger Bezéiungs-Persoun. D’Tessie Jakobs huet d’Serie an enger Rezensioun analyséiert (woxx 1592) – lo diskutéiert et mam Isabel Spigarelli iwwert d’Gradwanderung tëscht Siichtbarkeet a Voyeurismus; wéi representativ d’Kandidat*innen an der Serie sinn an zu gudder Lescht wat hir Bezuchspersoune richteg machen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #105 – Digital Konscht an an no der Covid-19-Kris

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Wéi huet sech de Kulturdeel vun der woxx zanter dem Ausbroch vun der Covid-19-Pandemie verännert? Si Streaming-Events Konscht? Wéi kann een*t Kultur esou gestalten, datt se digital Sënn ergëtt an de Public sech net déi ganzen Zäit wënscht, awer am Sall ze sinn? Wat fir eng Zort Interaktivitéit ass bei digitaler Konscht wënschenswäert?

Dëse Froe ginn de Joël Adami an d’Isabel Spigarelli dës Woch am Podcast no.

 

mehr lesen / lire plus

Die woxx von morgen #4: Resilient, flexibel und spontan

Die woxx überrascht ihre Leser*innen in Krisenzeiten mit neuen Inhalten statt Trübsal zu blasen. Das gilt besonders für die Agendaseiten. Das Team versteckt sich nicht vor neuen Herausforderungen – und das seit über dreißig Jahren. Diese Widerstandsfähigkeit wächst aber nur durch Unterstützung.

Erste Covid-19-Infektion in Luxemburg, Luxembourg City Filmfestival 2020 abgesagt, Schließung der Kulturinstitutionen, Lockdown – Schlagworte, die die woxx-Redaktion, wie den Rest des Landes, in Atem hielten. Das war im März 2020. Die sanitäre Krise brach aus. Ihre Folgen setzten die Redaktion unter Druck. Generell, aber vor allem auch wegen dem Kulturkalender. Die woxx stand Kopf – und das nicht, weil die Leser*innen die Zeitung zur Lektüre der Agenda umdrehen müssen. mehr lesen / lire plus

Online-Ausstellung vom ZKM Karlsruhe: Ein Museum auf der Suche nach der neuen Erdpolitik

Critical Zones oder wie Mensch seine Umwelt verhunzt. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe zeigt eine Online-Ausstellung über Wissenschaft und Kunst zur Intensivpatientin Erde.

Die Online-Ausstellung „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ stellt die unterschiedlichsten Facetten und Reaktionen auf den Klimawandel dar. © Frédérique Aït-Touati, Alexandra Arènes, Axelle Grégoire

Udo Lindenberg mag zwar singen „Hinterm Horizont geht’s weiter“, doch ob das auch für die Umwelt gilt, ist unklar. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (zkm) geht mit „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ der Frage nach, wie es derzeit vor der Sichtgrenze mit Klimawandel und Umweltzerstörung ausschaut. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #06 – The Half of It

D’Tessie an d’Isabel hunn den neien Netflix-Film The Half of Itgekuckt. Wat si iwwer de Slogan „A diffrent kind of lovestorydenken, wien e Knaschtert ass a wisou „sans plus“ d’Expressioun vum Podcast ass, gitt dir an der neier Episode vun „Um Canapé mat der woxx“ gewuer.

Bildquelle: Netflix

De Paul verléift sech an The Half of It gläich zweemol. DEllie (riets) an dAster (lénks) verbënnt gläichzäiteg eng ganz eege Relatioun. The Half of It – ee Film vun der Regisseurin a Scénaristin Alice Wu, deen den 1. Mee 2020 op Netflix verëffentlecht gouf – thematiséiert eng Dräiecksbezéiung tëscht Jugendlecher. mehr lesen / lire plus

Exklusive Straßenkunst für Senior*innen

Das Kunstprojekt „Window Loving“ bringt Kultur auf einen Bürgersteig in Hollerich. Das Zielpublikum: Die Senior*innen der„Résidence Belle-Vallée“.

Der Bürgersteig gegenüber der Senior*innenresidenz „Belle-Vallée“ wird ab morgen zur Bühne. Bildquelle: Grand H

Der Bürgersteig vor der hauptstädtischen Senior*innen-Residenz „Belle-Vallé“ wird ab morgen, den 17. April, zur Bühne. Zwölf Künstler*innen treten bis zum 20. Mai zwei Mal wöchentlich vor den Fenstern der 26 Senior*innen auf. Mit dem Kunstprojekt „Window Loving“ bringt die NGO „Grand H“ Kulturschaffende aus Musik, Theater und Literatur zusammen. Mit dabei sind Milla Trausch, Jean Bermes, André Mergenthaler, Nataša Grujović, Betsy Dentzer, Véronique Kinnen, das Duo Emanuela Iacopini und Rajivan Ayyappan, Gintare Parulyte, Sophie Langevin und Ayo Ade. mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #05 – Feel Good, Ep. 6

Loscht mat der woxx ze streamen? D’Tessie an d’Isabel kucken déi nei Netflix-Serie „Feel Good“ – a schwätzen iwwert Queerness, toxesch Bezéiungen, Sucht a Sex um Écran. Hei ass déi fënneft a läscht Folleg zur éischter Staffel vu der Serie „Feel Good“.

© Netflix

D’Tessie an d’Isabel brauchen Ofstand vum Mae – dat no der leschter Episode vu der Serie „Feel Good“. An dëser Folleg vu „Um Canapé mat der woxx“ schwätzen déi zwee ënnert anerem iwwert déi differenzéiert Duerstellung vu de Personnagen, Frëndschaften a Réckfäll, awer och iwwert hir ufänglech Erwaardungen a Serien, déi „Feel Good“ änlech sinn.

An der Staffel-Final gëtt d’Mae réckfälleg a mat de Konsequenze vu sengem allgemenge Verhale konfrontéiert.  mehr lesen / lire plus

Kultur-Podcast: Um Canapé mat der woxx #04 – Feel Good, Ep. 4-5

Loscht mat der woxx ze streamen? D’Tessie an d’Isabel kucken déi nei Netflix-Serie „Feel Good“ – a schwätzen iwwert Queerness, toxesch Bezéiungen, Sucht a Sex um Écran. Hei ass déi véiert Folleg.

© Netflix

De Weekend vum Begriefnis vun der Familljen-Kaz, Gender-Froen, den Emgang mat Suchtkrankheet ënnerhalb vu enger Famill – déi véiert an déi fënneft Folleg vun „Feel Good“ hunn dem Tessie an dem Isabel vill Diskussiounsstoff geliwwert. Enger Meenung waren si dobäi net.

An der véierter Folleg vun „Feel Good“ treffen d‘ George an d‘ Mae op deem seng Elteren. Si verbréngen zesummen ee Weekend, woubäi interessant Facettë vum Mae un d’Liicht kommen. mehr lesen / lire plus

CNL staubt „German Design Award“ ab

Das Centre national de littérature (CNL) erhält mit dem „German Design Award 2020“ seine zehnte internationale Auszeichnung – und gibt sich bescheiden.

Bildquelle: CNL

„Auf den ersten Blick scheinen es nur beliebige Objekte zu sein, doch in Verbindung mit den dazugehörigen Texten und Persönlichkeiten entstehen spannende Geschichten mit Suchtfaktor“, urteilt die Jury des „German Design Award 2020“ über den kürzlich ausgezeichneten Ausstellungskatalog „Aufbewahrt/à conserver“ des CNL. „Ein interessantes Ausstellungskonzept, das durch die Kataloge im konsequent umgesetzten Archiv-Design adäquat begleitet wird.“ Der Katalog landete in der Kategorie „Excellent Communications Design – Editorial Design“ auf dem ersten Platz. Die Gestaltung des Katalogs, der 2017 publiziert wurde, übernahmen die Design-Agentur „Rose de Claire“ und der Fotograf Christof Weber. mehr lesen / lire plus

Romain Butti: „Ein Jahr in Berlin“

In „Ein Jahr in Berlin“ erzählt Romain Butti die Geschichte eines Biographen, der in der deutschen Hauptstadt strandet. Über „erzählend irgendwie“, unnahbare Charaktere und Homoerotik im Nebel.

Foto: Kremart Edition

„Die Frage ist dann immer die, wie viel du preisgeben möchtest. Wie viel wird in Szene gesetzt, und was bleibt so authentisch und nah dran am Erlebten wie möglich? Meine Perspektive soll beobachtend sein, erzählend irgendwie“, spricht der Hauptprotagonist in „Ein Jahr in Berlin“ zur Galeristin Ida. Dieselbe Frage scheint sich aber auch der luxemburgische Autor Romain Butti gestellt zu haben: „Erzählend irgendwie“ setzt er seinen Protagonisten in Berlin aus. Er lässt ihn die Biographie der Galeristin Ida schreiben und sich dabei in einer undurchsichtigen Affäre mit Greg sowie in Tagträumen an diesen verlieren. mehr lesen / lire plus