Literatur: Lyrische Lektüretipps, Teil 5
Von seelischem Schmerz und der unbedingten Liebe zur Sprache erzählen viele Gedichtbände – ganz besonders jene, die wir Ihnen hier als lesens- und empfehlenswert vorstellen möchten.
Von seelischem Schmerz und der unbedingten Liebe zur Sprache erzählen viele Gedichtbände – ganz besonders jene, die wir Ihnen hier als lesens- und empfehlenswert vorstellen möchten.
Der Pool an Poesie-Neuerscheinungen ist groß – wir haben drei besondere Bände für Sie herausgegriffen und rezensiert.
Elise Schmits Kurzgeschichtenband „Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf“ versammelt stille, oft melancholische Erzählungen über Einsamkeit, Erinnerung sowie die Schwierigkeit, Verbindungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
Das neue Album „Jellywish“ der New Yorker Indieband Florist erzählt von der Liebe, dem Leben und dem Spannungsfeld zwischen persönlichem Empfinden und äußerer Realität. Die Catskill Mountains in New York scheinen eine besondere Faszination auf Künstler*innen auszuüben. Vor fünf Jahren zum Beispiel zog die US-amerikanische...
Düster und märchenhaft zugleich: Mit der umfangreichen Ausstellung „Tektonik‟ des deutschen Malers Titus Schade präsentiert die Konschthal Esch eine von architektonischen Alltagsgegenständen belebte Parallelwelt. Einen Namen hat die Welt nicht. Die Titel auf den Schildern unter den Bildern enthalten nur kurze Beschreibungen: „Die kalte Stadt‟,...
Der Blumenbar-Verlag hat den lange Zeit in Vergessenheit geratenen Autor John Fante neu übersetzen lassen und verlegt. Die Meilensteine US-amerikanischer Literatur werden so endlich wieder einem größeren Publikum zugänglich. Der Mann, den Charles Bukowski seinen Gott nannte, war lange Zeit aus dem kollektiven Gedächtnis verschollen. Und das,...
Unter #dichterdran parodieren Twitter-User*innen den sexualisierten Blick männlicher Literaturkritiker auf Autorinnen. Der ist Ausdruck eines strukturellen Problems der Literaturkritik. „Solche Rezension sind so dermaßen peinlich, dass ich mich eigentlich gar nicht darüber aufregen möchte“, twitterte die Journalistin Nadia Brügger vor wenigen...
Joseph Kayser liefert mit „De Mann, deen ëmmer laacht“, eine der unangenehmsten literarischen Figuren 2018. Wer nach einer Abbildung für die Redewendung „unter die Gürtellinie gehen“ sucht, kann getrost auf ein Porträt von Clement S. zurückgreifen. Der überzeugte Junggeselle ist ein Korinthenkacker. Ein Beamten-Arschloch wie es im Buche steht:...