Spanien: Sie kriegt die Krise
Die ökonomische Krise in Spanien beeinflusst auch die Geschlechterbeziehungen und die Wahlfreiheit von Frauen.

Demonstration gegen Frauengewalt vor vier Jahren in Madrid: Allein 2015 wurden bis Mitte September bereits 30 Frauen ermordet – in den meisten Fällen von ihrem Partner. (Foto: Ferendus / Flickr)
Die meisten Spanierinnen und Spanier wohnen nicht zur Miete. Normalerweise kaufen sie eine Wohnung oder ein Haus, wofür sie sich oft verschulden müssen. Was vor der ökonomischen Krise mit zwei Einkommen meist noch zu bewältigen war, ist nun durch Arbeitsplatzverlust und sinkende Löhne unmöglich geworden. Von dem Problem, dass Erwachsene in Spanien wieder bei ihren Eltern einziehen müssen, wird des Öfteren berichtet. mehr lesen / lire plus



Als Pierre Gramegna im vergangenen Jahr den ersten „echten“ blau-rot-grünen Haushalt vorlegte und ihn mit der „kopernikanischen Revolution“ verglich, erntete er nicht wenig Spott. Sein Vortrag anlässlich der Deponierung wirkte zum einen chaotisch, zum anderen war er, trotz der im Zukunftspak aufgelisteten 258 Sparmaßnahmen, dermaßen knapp gehalten, dass man sich fragte, ob hier kommunikatives Unvermögen vorlag oder aber ein taktischer Versuch, die Grausamkeiten nicht allzu sichtbar werden zu lassen. Revolutionär war lediglich der USB-Stick, der helfen sollte, Papier zu sparen … in den darauffolgenden Tagen aber in so manchen Amtsstuben die Laserdrucker heiß laufen ließ. 



Eingesenkt in die Felswand im Luxemburger Grund wirkt die gläserne Galerie Zidoun-Bossuyt, in deren Innenhof Steinbrocken liegen, schillernd, archaisch und modern zugleich. Für „Moonlight Solitude“ hätte kein besserer Ort gefunden werden können.
Même si certains critiques reprochent au réalisateur Denis Villeneuve d’avoir déçu leurs attentes, « Sicario » reste un excellent thriller, noir, froid et brutal dans lequel personne n’est vraiment ce qu’on pense. 