PORTRAIT: Le cas Dieudonné

L’humoriste français, connu pour ses positions virulentes, a vu nombre de ses représentations interdites.
Toujours est-il qu’il sera à la Maison de la Culture d’Arlon ce samedi 6 mars et que la salle affiche complet.

Comment Dieudonné en est-il arrivé là? Comment se fait-il que cet artiste, que l’ONU a qualifié d'“homme de bonne volonté dans sa lutte contre le racisme“ se voit aujourd’hui accusé d’antisémitisme? Lui qui a fait ses premiers pas sur scène – et accédé à la célébrité – en duo avec Elie Semoun, humoriste comme lui, et non moins juif? Aurait-il perdu la tête? S’agit-t-il d’un malentendu? mehr lesen / lire plus

GUS VAN SANT: 5. Transculturelles gays et lesbiennes

Gus Van Sant Fans kommen diese Woche voll auf ihre Kosten: Gleich vier frühe Filme des schwulen US-amerikanischen Regisseurs sind bei den 5. Transculturelles gays et lesbiennes zu sehen. Mittlerweile längst als Mainstream-Filmmacher in Hollywood etabliert, hat sich Gus Van Sant einen ersten Namen vor allem mit Independent-Produktionen gemacht. Im Visier: Gesellschaftliche Außenseiter wie Stricher (My Private Idaho), Junkies (Drugstore Cowboy) oder starke Frauen (Even Cowgirls Get the Blues) auf der Suche nach der ambivalenten Liebe – die keineswegs immer homosexuell sein muss -, Geborgenheit und anarchistischer Freiheit.

In der Cinémathèque mehr lesen / lire plus

JIM SHERIDAN: Neue Heimat

Zwei Geschwister erleben die Immigration nach Amerika und den dazugehörigen Kulturschock.
Ein schöner, aber oberflächlicher Familienfilm von
Jim Sheridan.

Lichtblicke in einem ungewissenen Alltag (Foto: UFD/Paddy Considine)

„Manhattan“: ein Stadtviertel für Erwachsene, nicht für Kinder, meint Ariel. Und erklärt ihrer kleinen Schwester Christy weise, die Information sei ja schon im Namen enthalten. „In America“ erzählt die Einwanderungsgeschichte einer irischen Familie, aufgezeichnet durch die Videokamera von Ariel (Emma Bolger). Nicht nur das: Die schwierigen Anfänge diese
Immigrantenfamilie – die illegale Einwanderung, die Suche des Vaters (Paddy Considine) nach einem Job als Schauspieler, die schäbigen Wohnverhältnisse, die Anpassungsschwierigkeiten in der Schule, der Umgang mit der neuen Kultur – werden aus Kindersicht geschildert. mehr lesen / lire plus

8. MÄRZ 2004: Kampf oder Kapitulation

„Ich habe mir so oft gewünscht, dass wir schon weiter sind.“
Diese Liedzeile von Ina Deter passt gut zum Weltfrauentag:
Für eine echte Gleichstellung bleibt noch sehr viel zu tun.

Es ist wieder soweit. Zusammen mit dem Rest der Welt feiert Luxemburg am 8. März den internationalen Frauentag. Demos sind nicht mehr notwendig, um diesen Tag in Erinnerung zu rufen. Er hat sich längst etabliert. Sogar die Abgeordnetenkammer widmet diesem Tag eine Sondersitzung. Was dort geredet werden wird, ist schon Tage vorher leicht zu erraten: Es geht voran mit der Frauenemanzipation, etwas langsam zwar, aber immerhin. Schließlich hat Luxemburg ein Frauenministerium. mehr lesen / lire plus

KINDESMISSBRAUCH: Der Dutroux-Effekt

Der Fall Dutroux hat den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Der Großteil der Kindesmisshandlungen spielt sich jedoch nach wie vor innerhalb
der Familien ab.

Jean-Marie Heitz ist wütend. Gemeinsam mit anderen AktivistInnen des „Weißen Komitees“ aus Bastogne wartet er vor dem Justizpalast in Arlon vergeblich darauf, in den Gerichtssaal
hineingelassen zu werden. Er möchte dabei sein, wenn dem Kinderschänder Marc Dutroux und seinen Komplizen der Prozess gemacht wird. „Da werden fünf Millionen Euro für das Verfahren und für Dutroux‘ Schutz ausgegeben – und wir dürfen nicht einmal zuschauen“, regt sich Heitz auf, während ein anderer Mitstreiter des Komitees ein Herz aus Pappe hoch hält: Darauf sind die Fotos von zwei Dutroux-Opfern geklebt. mehr lesen / lire plus