ABBAYE NEUMUENSTER: Les migrations

Jusqu’au 13 mai au Centre culturel Abbaye de Neumünster

L’exposition d’affiches politiques au Centre culturel Neumünster, malgré son titre, ne se restreint nullement aux migrations, mais aborde aussi les droits humains ou l’exploitation du Sud. Certains messages sont difficiles à cerner et à apprécier, au-delà de l’esthétique, faute d’en connaî tre le contexte. D’autres affiches sont heureusement accompagnées d’explications bien conçues, comme les images du coussin (ayant servi à étouffer Samira Adamu) ou du manteau Loden tyrolien à laver séparément (qui symbolise les idées du FPÖ, qui ont fini par déteindre sur les partis traditionnels). Une bonne partie des oeuvres exposées font preuve d’originalité, même s’il y a quelques platitudes. mehr lesen / lire plus

KLIMAWANDEL: Reiseziele

Die Herausforderungen der globalisierten Welt verlangen mutige Denkansätze.
Der Klimawandel kann nicht von Luxemburg allein verhindert werden. Verzichten lernen sollen zuerst die anderen.

„Dürfen wir noch fliegen?“, fragte am vergangenen Mittwoch Andreas Holpert im Wort-Leitartikel. Und rang sich, nach einigen Ausführungen darüber, welche Klimaschutzmaßnahmen sinnvoll sind und welche unsinnig, zu einer klaren Aussage durch: „Wer in einer globalisierten Welt globales Denken fordert, muss auch globales Reisen ermöglichen. Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Ein schlechtes Gewissen braucht also niemand zu haben, wenn er in ein Flugzeug steigt.“

Die globalisierte Welt ist den meisten LuxemburgerInnen in der Tat wichtig. Blumen aus Kolumbien, Orangen aus Südafrika, Lychees aus China, das gehört zu ihrem alltäglichen Komfort. mehr lesen / lire plus

MINEURS EN PRISON: En prison, comme les grands

L’incarcération au Centre pénitentiaire d’une fillette de douze ans a au moins un mérite: celui de relancer le débat autour de l’archaïsme carcéral en matière de mineur-e-s.

Une „mesure de protection“ pour mineur-e-s à la luxembourgeoise: la cellule de prison.

Le Centre pénitentiaire de Luxembourg à Schrassig (CPL) est une source intarissable en matière de scandales. Qu’il s’agisse d’un incendie ou d’un mafieux fugitif, cette prison surpeuplée fournit régulièrement des histoires relayées par la presse et intensément débattues dans chaque bistrot du coin. Pour les fêtes de Pâques, la problématique de l’enfermement de mineur-e-s a été ressuscitée. C’est l’asbl Info-Prisons qui a cette fois-ci troublé la quiétude de ce début de printemps: les autorités luxembourgeoises auraient incarcéré une fillette de douze ans au CPL. mehr lesen / lire plus

KOLLEKTIVE: Besetzungskurse

2007 will auch
Kulturjahr der sogenannten
„off“-Szene sein und KünstlerInnen jenseits der glamourösen Eventkultur eine Plattform bieten.
Wie Anspruch und Realität sich zueinander verhalten, kann man am Beipiel des LX5-Kollektivs erkennen.

Immer schön sitzen bleiben und zuhören: Freiraumbeschaffen will gelernt sein. (Foto: LX5)

Im sonnendurchfluteten Innenhof des Paul Wurth-Gebäudes in Hollerich herrscht gähnende Leere. Die SchülerInnen des dahinter gelegenen „Neie Lycée“ sind in den Osterferien. Fast könnte man meinen, ein weiteres leerstehendes Fabrikgebäude vor sich zu haben, das nur darauf wartet, zu einem weiteren Bürohaus umgebaut zu werden. Und doch, bei näherer Betrachtung fallen zumindest die Fenster eines Hintergebäudes auf. Sie sind nämlich nicht nur aus schönem industriellen Milchglas, sondern auch noch mit Mustern verziert, die auf Kunst deuten lassen. mehr lesen / lire plus

STEFAN RUZOWITZKY: Die Fälscher

Sie fälschen zwar nicht des Führers Tagebücher, stattdessen müssen sie ihn mit Falschgeld eindecken. Der Film „Die Fälscher“ wagt einen Blick in eine bis dato unbekannte Perversion des Nazi-Reiches.

„Die Fälscher“, eine deutsch-österreichische Produktion, die zu den diesjährigen Favoriten in gleich mehreren Kategorien des Deutschen Filmpreises zählt, thematisiert die größte Geldfälscheraktion des Jahrhunderts. Das Ungewöhnliche daran: Es sind KZ-Häftlinge, die von ihren Unterdrückern zum Geld- und Wertpapierfälschen gezwungen werden.

Salomon Sorowitsch, der Protagonist dieses bis dato wenig bekannten Kapitels des Zweiten Weltkrieges, wird interpretiert von Karl Markovics. Ende der dreißiger Jahre genießt der jüdische Exilrusse dank seiner Fälschertalente ein fast unbeschwertes Ganoven-Leben. mehr lesen / lire plus