La fin de Lëtzebuerg Privat ?

Toute la presse en a rêvé, la débâcle économique l’a fait. De source sûre et vérifiée, le woxx a obtenu l’information que la « Scoop sàrl », société appartenant au mauvais empire de Jean Nicolas a fait faillite cette semaine. Donc – du moins en théorie – les effluves « boulevardesques », toujours criardes et souvent racistes du « Lëtzebuerg Privat », « T’Wäschfra », « Promi-Lëtzebuerg » et « Le petit Nicolas déchaîné » devraient manquer aux kiosques ce vendredi. Fondée fin 2001 et appartenant en grande partie à Nicolas ainsi qu’à sa famille, « Scoop sarl » avait pour objet « l’exploitation d’une agence de presse », comme l’indique le Mémorial C. Depuis sa première parution en novembre 2006, « Lëtzebuerg Privat » se voulait la version luxembourgeoise du « Bild » allemand, n’hésitant pas à en copier le layout. mehr lesen / lire plus

Manif médiocre pour classes moyennes

Une fois n’est pas coutume, le patronat a manifesté ce mardi devant la Chambre des député-e-s qui siégeait en séance plénière. Environ 500 chef-fe-s d’entreprises s’étaient réunies pour faire état de leur traditionnel lamento : trop de charges, un salaire minimum trop élevé et l’indexation des salaires qui étoufferait la « compétitivité » de leurs boîtes. Finalement, ils ont remis une pétition au président de la Chambre, Laurent Mosar (CSV), qui ne comptait que 2.000 signatures. C’est dire à quel point les revendications des manifestants ne semblent pas faire l’unanimité au sein des « classes moyennes ». Evidemment, le DP n’a pas manqué de sauter sur l’occasion en adoptant une position pro patronale dans un communiqué de presse. mehr lesen / lire plus

ITALIEN: Osteuropa im Mezzogiorno

Der Fiat-Konzern will 700 Millionen Euro in Süditalien investieren, aber nur, wenn die Beschäftigten schlechtere Arbeitsbedingungen akzeptieren. Darüber ließ das Unternehmen die Arbeiter abstimmen.

Wollen die Abwärtsspirale des internationalen Wettbewerbs um die miesesten Arbeitsbedingungen aufhalten: Arbeiter von Fiat bei einer Demonstration am 25. Juni in Neapel.

Im Kino der Sechzigerjahre war der Alfa Romeo Spider ein Symbol für Freiheit und Dolce Vita. Von dem Sportcoupé träumten damals auch viele junge Süditaliener, die in den Norden emigriert waren und dort in den Turiner Fiat-Werken für bessere Arbeitsbedingungen kämpften. Um die Abwanderung zu stoppen, beschloss die Regierung in jenen Jahren, in Pomigliano d’Arco bei Neapel die erste Autofabrik Süditaliens zu bauen. mehr lesen / lire plus

INTEGRATION: „Aufenthaltsmöglichkeit nach 30 Monaten.“

Seit 30 Jahren setzt sich die Asti für die Rechte von in Luxemburg lebenden ZuwanderInnen ein. Vor zwei Wochen verabschiedete die Organisation eine Reihe politischer Forderungen und zog Bilanz. Gespräch mit der Präsidentin, Laura Zuccoli.

Acht Jahre bis zur Regularisierung eines „sans papiers“ ist zu lang, findet Laura Zuccoli, die bereits seit 26 Jahren bei der Asti engagiert und seit 2009 deren Präsidentin ist.

woxx: Wie akzeptiert sind Zuwanderer heute ? was hat sich in den letzten 30 Jahren verändert?

Laura Zuccoli: In den letzten dreißig Jahren hat sich verändert, dass die Portugiesen EU-Bürger geworden sind, wodurch sich ihre Akzeptanz deutlich verbessert hat. mehr lesen / lire plus

Wuff, wuff – brav sein und Männchen machen!

Das einmonatige Ringen um ein deutsches Staatsoberhaupt ist vorbei. Nach zähen drei Wahlgängen hat sich eine Mehrheit der Bundesversammlung für den Kandidaten von Union und FDP, Christian Wulff, entschieden. Nachdem Horst Köhler Ende Mai wegen Kritik an seiner Afghanistan-Rede beleidigt zurückgetreten war, hatten zunächst CDU und FDP den wertkonservativen niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff zu ihrem Kandidaten nominiert. Anschließend hatten SPD und Grüne den Begründer der „Stasi-Behörde“ Joachim Gauck aus dem Hut gezaubert. Gauck hatte sich in den letzten Jahren immer wieder als moralisierender Mahner zu Wort gemeldet. Zünglein an der Waage war wieder einmal die Linke – diese hatte durch ihre Enthaltung im dritten Wahlgang Gauck ihre Stimmen verweigert. mehr lesen / lire plus

HAUTS-FOURNEAUX: Ces pipes enrouillées

Les hauts-fourneaux A et B de Belval seront donc finalement sauvés. Le projet de loi a été adopté mardi. Si le principe est bon, il reste des tâches d’ombre quant à l’exécution du projet.

En bon et loyal soldat de l’ADR, Fernand Kartheiser n’a pas eu le choix. Il a dû fustiger le projet de sauvetage des hauts-fourneaux, en les traitant de « pipes enrouillées » – signe que son parti n’a toujours rien compris à la culture industrielle et à son patrimoine. Mais excepté ces couacs, plus pénibles pour leur auteur que pour les auditeurs visiblement amusés, l’ambiance avant et pendant le vote du projet de loi 6065 était d’une rare unamité. mehr lesen / lire plus

Schwarze Fahrradpisten

Die CSJ hat sich kürzlich auf eine politische Fahrradtour durch die Hauptstadt begeben und an ihrer Erlebnistour die gesamte luxemburgische Presse per Communiqué Teil haben lassen. Mit etwas omahafter Allüre („Oh Vel’oh Weh“) üben die jungen Christen teils kleinliche („Schilder waren von Ästen bedeckt“), teils angebrachte („Fahrradspuren verlaufen im Sand“) Kritik. In einem offenen Brief reagierten am 30. Juni drei grüne Gemeinderatsmitglieder empört auf die „billige Polemik“ der CSJ und verwiesen auf die enormen Fortschritte bei der städtischen Fahrradinfrastruktur, die seit 2006 zu einer Vervierfachung der Fahrradfahrer geführt hat und ein Resultat blau-grüner Gemeinde- und nicht schwarzer Regierungspolitik ist. Dass die Grünen derart pikiert sind, drückt womöglich noch ein anderes, unausgesprochenes Bedauern aus: Weshalb ist nicht ihre Jugend auf die glänzende Idee gekommen, sich als Radspurtester zu profilieren? mehr lesen / lire plus

Requiem für die woxxies

Vergangenes Wochenende begingen zumindest vier Redaktionsmitglieder unserer schmucken Wochenzeitung ziemlich kulturell – und zwar in der Philharmonie. Drei der jüngeren Generation angehörenden woxxies verschlug es am Freitag Abend zur „End Of Season Party“ – wo sie zwischen endlosen Smalltalk-Monologen, immer wieder aufgefüllten Cocktails und Technomusik dem Sonnenaufgang harrten. Mit bisweilen komischen Konsequenzen: Redakteur X wachte am darauf folgenden Tag mit einer Mettwurst in der Hand in seinem Bett auf und fand ein Feuerzeug in seiner Unterhose, nicht aber seine Brille. Redakteurin Y hatte Schwierigkeiten ihr Haus auch am helllichten Tag wiederzufinden, während die Dritte im Bunde – die anderen aus den Augen verloren – zu Fuß nach Hause trottete. mehr lesen / lire plus

NICHTRAUCHERSCHUTZ: Der Nebel lichtet sich

Es war, als hätte der Gesundheitsminister in ein Wespennest gestochen. Als Mars Di Bartolomeo Ende vergangenen Jahres ankün-digte, das Rauchverbot auch auf Cafés und Diskotheken auszuweiten, gab es einen gewaltigen Aufschrei.

 Zahlreiche Raucher beschwerten sich in den Internetforen von „wort.lu“ und „RTL“. Auch die Gastronomen ereiferten sich über diesen Eingriff in die „unternehmerische Freiheit“. Ihr Argument: Da die meisten Kunden Raucher sind, gefährde ein Rauchverbot zahlreiche Existenzen. Bei „Facebook“ gründete sich sich die Gruppe „D’Wiirtsleit géint d’Fëmmverbuet“, die mittlerweile knapp 3.700 Mitglieder zählt. Unter diesen sind aber nicht nur Gastronomen, sondern auch zahlreiche rauchende Kunden, für die „de Patt an d’Zigarett“ einfach zusammengehören. mehr lesen / lire plus

H1N1-GRIPPE: Kein Schwein gehabt

Ein Bericht der parlamentarischen Versammlung des Europarats erhebt gegen die Weltgesundheitsorganisation den Vorwurf, ihre Präventionsmaßnahmen vor der Schweinegrippe nach den Wünschen der Pharma-
industrie gestaltet zu haben.

Auch US-Präsident Barack Obama ließ sich gegen die Schweinegrippe impfen. Für seine Mitbürger kaufte er 200 Millionen Dosen des teuren Impfstoffs, den eigentlich keiner brauchte.

In dem mexikanischen Städtchen La Gloria steht die lebensgroße Statue eines kleinen Jungen, der einen Frosch in der Hand hält. Es ist das Bildnis des fünfjährigen Edgar Hernandez, der als erster Mensch an der Schweinegrippe erkrankte ? und sie überlebte. Symbolisch für seinen Sieg über die Krankheit steht der Frosch, mit dem er spielt. mehr lesen / lire plus