Was vom Mouvement écologique eingeladene Raumplaner seit Jahrzehnten und Regierungsdokumente seit der Erstellung des IVL predigen, stellt jetzt eine Studie des Ceps, des Centre d‘études de populations, de pauvreté et de politiques socio-économiques fest: Voraussetzung für einen Umstieg der Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel ist eine entsprechende räumliche Planung von Wohn-, Gewerbe-, Einkaufs- und Freizeitzonen. Das unter www.ceps.lu zugängliche Dokument „Les transports en commun au Luxembourg en 2006-2007“ untersucht das Angebot des öffentlichen Verkehrsnetzes unter räumlichen und zeitlichen Gesichtspunkten. Obwohl schätzungsweise zwei Drittel der Wohnungen und drei Viertel der Arbeitsplätze bedient werden, wird auf die Versorgungsprobleme hingewiesen, die sich aus „penalisierenden“ Urbansierungsformen ergeben. Der ländliche Raum ist außerhalb der Spitzenstunden schlecht angebunden – auf die Rufbusse, die hierfür eine Lösung darstellen, geht die Studie nicht ein. Über das Angebot hinaus sei jedoch auch die Attraktivität der ÖV im Vergleich mit dem Auto entscheidend, so der Autor Sylvain Klein, der zu diesem Aspekt eine zweite Studie ankündigt.
Aufklärung für begrüßte Tabakbekämpfung
Im Rahmen einer EU-Direktive ist seit Anfang Januar ein neues Anti-Tabak-Gesetz in Kraft. Vorschriften für Tabak- und Nikotinprodukte wurden verschärft und deren Konsum eingeschränkt. Neu ist in erster Linie der Höchstgehalt von Nikotin in Beuteln: maximal 0,048 mg dürfen diese pro Einheit oder Gramm enthalten. „Zusatzstoffe wie Koffein,...

