Autobiographischer Roman : Parlando des Widerstands
Das Buch „Mein deutscher Bruder“ von Chico Buarque handelt von der brasilianischen Militärdiktatur und von der Suche nach seinem Halbbruder in der DDR. Dem Ernst des Themas trotzend, ist es voll munterer Ironie.

Chico Buarques „deutscher Bruder“: Sergio Günther erlangte in der DDR eine gewisse Prominenz als Schlagersänger, Moderator sowie Radio- und Fernsehentertainer. (Foto: Internet)
Chico Buarque ist einer der berühmtesten Liedermacher Brasiliens unter den Musikern der „música popular“. Seine Verse sind große Dichtkunst. „Vater, nimm diesen Kelch von mir weg mit dem Rotwein aus Blut“ – die Zeilen aus dem Lied „Cálice“ hat Buarque weniger an den eigenen Vater gerichtet als an die gesamte Vätergeneration. mehr lesen / lire plus

Transparenz ist der zentrale Begriff der Regierung zur Reform der Pflegeversicherung. Kritiker monieren wiederum gerade den Mangel an Durchsichtigkeit. Daran scheint sich auch nach einer Pressekonferenz der Patientevertriedung nichts zu ändern.
Vernon Subutex est un pseudonyme datant d’une époque révolue. Il fait référence au nom de plume « Vernon Sullivan », que prit naguère Boris Vian pour écrire ses premiers romans noirs, et au Subutex, le nom d’une substance utilisé dans le traitement substitutif de la dépendance aux opiacés – et avant tout à l’héroïne. Pour le protagoniste, le nom renvoie aux années 1980 et 1990, quand il tenait encore une boutique de disque huppée à Paris. Ayant raté le tournant du numérique, Subutex a dû mettre la clé sous le paillasson à la fin des années 2000. Commence alors sa descente aux enfers.
Wenn Poetry-Slammer sich an ihren ersten Roman wagen, sind die Erwartungen naturgemäß groß. Bei „Die Klasse von 77“ des luxemburgischen Slammers, Lesebühnen-Organisators und Phlegmatikers im Weinberg des Herrn, Francis Kirps, war das nicht anders. Ein „Coming-of-Age“-Roman, in dem 9-Jährige nach dem Zusammenstoß mit einer Ramones-Kassette in ihrem Heimatdorf die Punkrevolution ausrufen, entspricht sicherlich auch den Erwartungen. Es sind zumal die Verstrickungen, in die der Ich-Erzähler und seine Mitstreiter geraten, die das Lesen zum purem Vergnügen machen. Gespickt mit vielen Pop-Referenzen, die sich nicht nur absoluten Kennern der Punkgeschichte erschließen, und allerlei menschlich-allzumenschlichen Allüren, die der Autor geschickt aufs Korn nimmt, ist „Die Klasse von 77“ mehr als nur eine Sammlung aneinandergereihter Slam-Texte. 

Der Sohn des Kunsthistorikers und Philosophen Karl Kantor begann als 20jähriger zusammen mit seiner Untergrundgruppe „Red House“, die Moskauer Kunstszene aufzumischen; die internationale Szene wurde schnell auf ihn aufmerksam und beschleunigte seinen Aufstieg zu einem der einflussreichsten Künstler Russlands. Kantor lässt sich jedoch ungern von Strömungen vereinnahmen und ist bis heute seinem eigenständigen, unverkennbaren Stil treu geblieben. Seine Ölgemälde bestechen durch ausdrucksstarke Farben und eine kraftvolle Pinselführung, mit der mal unheimlich anmutende Landschaften, dann wieder bedrückend gebrochene Figuren geschaffen werden. 

Si le film ne renoue pas avec la verve et l’énergie du Tom Tykwer d’avant Hollywood, il reste un dépaysement plutôt complet. Tom Hanks est certes égal à lui-même, mais Sarita Choudhury et Sidse Babett Knudsen côté charme et Dhaffer L’Abidine côté humour – avec une pointe de subversion dans le royaume saoudien rigoriste – font prendre la sauce de cette comédie dramatique.

La conférence de presse à l’occasion de la rentrée scolaire relève de la tradition. Difficile pour un ministre de l’Éducation nationale de s’y soustraire. Encore plus pour un ministre qui s’appelle Claude Meisch et qui a fait des relations avec la presse l’une de ses priorités. Mais que faire quand l’essentiel a déjà été dit à maintes reprises pour certains sujets ? On change d’emballage et on recommence.