Post/jazz/expérimental
 : Poissons poilus

Amateurs de musique expérimentale et déjantée, réservez la date ! Le passage du groupe Kuhn Fu va rester dans les mémoires.

Les musiciens de Kuhn Fu ne sont pas là pour jouer… gentiment.

Que le jazz contemporain cherche perpétuellement de nouvelles façons de s’exprimer et de nouvelles inspirations n’est pas vraiment une nouvelle. Depuis des décennies, des musiciens de tous bords essaient de concocter des mélanges entre cette musique basée sur l’improvisation et le rythme et d’autres genres, qui a priori n’ont pas grand-chose à voir avec le jazz dit « classique ».

Depuis Pat Metheny et le jazz-rock, on sait que les deux genres ne s’excluent pas du tout. mehr lesen / lire plus

Rupert Sanders
: Geistlos

Mit „Ghost in the Shell“ wagt sich Hollywood an einen großen Klassiker japanischer Animekunst heran – und scheitert erwartungsgemäß.

Schöne Bilder aber flache Geschichte …

Der Film „Ghost in the Shell“ von Rupert Sanders läuft derzeit in den Luxemburger Kinos und sorgt für reichlich Diskussion in sehr unterschiedlichen Communities. Das ist wenig verwunderlich, denn die Verfilmungsgrundlage, der japanische Kultmanga „Mobile Armored Riot Police“, hat, auch wegen seines philosophischen Anspruchs, eine breite Fangemeinde hinter sich. Noch schwieriger gestaltet sich die Aufgabe allerdings deshalb, weil bereits eine gelungene Anime-Verfilmung existiert – von Mamoru Oshii, die 1995 die Messlatte vieler treuer Fans sehr hoch gelegt hat. mehr lesen / lire plus

L’influence d’un grand : Dans le style de

C’est peu dire que l’art de Jérôme Bosch fascine. Pour clore l’« année Bosch » que fut 2016, la Villa Vauban expose donc des œuvres de « peintres du diable » – le nom donné aux successeurs du primitif flamand.

« Les grands poissons mangent les petits » (1557), de Pieter Van der Heyden. Pour en apprécier les détails sans bips du système de sécurité, on pourra admirer… la façade d’une banque rue des Capucins. (Photo : © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett)

On aura beau chercher dans les sept espaces thématiques que comporte l’exposition « L’héritage de Jérôme Bosch », pas d’œuvre signée du maître à l’horizon. mehr lesen / lire plus

Serie: What the facts?!
 (4): Für jeden eine Wahrheit


Politik beruht auf der Bereitschaft, zuzuhören, die eigenen Überzeugungen zu hinterfragen und anderen entgegenzukommen. Die Erosion dieser Offenheit erzeugt das Gefühl, in einem post-truth-Zeitalter zu leben. Teil IV unserer Serie über das „Postfaktische“.

Verteidigt den Universalismus: Der Publizist Kenan Malik. (Foto: Wikimedia)

Gefälschte Nachrichten. Alternative Fakten. Post-truth-Politik. Diese drei Themen beherrschen die derzeitigen Diskussionen. Sie sind verbunden mit der Sorge darüber, wie wir zwischen wahren und falschen Behauptungen unterscheiden können, und sie alle sind dem Anschein nach mit der Wahl von Donald Trump zum US-amerikanischen Präsidenten verknüpft. Trumps Wahlsieg wurde in den Augen vieler von einer Welle gefälschter Nachrichten begünstigt. Seine Neigung zu lügen, wie beispielsweise über die Anzahl der Zuschauer bei seiner Amtseinführung, wurde von seiner Beraterin Kellyanne Conway zur Akzeptanz „alternativer Fakten“ umgedeutet. mehr lesen / lire plus

Bolivien
: Evos Bastion bröckelt

El Alto heißt die am schnellsten wachsende Stadt Lateinamerikas. Aus der verrufenen Zuwandererstadt oberhalb von La Paz ist ein quirliger Handelsplatz geworden. Hier findet sich auch eine Machtbasis von Evo Morales. Doch unumstritten ist der Präsident längst nicht mehr.

Plattform für Gesellschaftskritik: das autonome Kulturzentrum „Compa“ im Stadtviertel 
„Ciudad Satelite“. (Fotos: Knut Henkel)

Mit dem Rücken zum Tal hat man sie montiert – eine Statue in der traditionellen Kleidung „Chola Aymara“. Mitten auf der Plaza Ballivián steht die Ikone, „Bombím“ (Melone) auf dem Kopf, ins Umhängetuch „Manta“ und den Faltenrock „Pollera“ gehüllt. Die weibliche Figur steht auf einer Weltkugel, von wo aus sie die „Wiphala“, die Flagge der indigenen Bevölkerung schwenkt. mehr lesen / lire plus

Sprachen: Ideal vs. Realität

Die sprachpolitischen Maßnahmen des Erziehungsministeriums stoßen weiter auf Kritik. PraktikerInnen bezweifeln die Umsetzbarkeit der Neuerungen auf dem Arbeitsmarkt.

Neben dem Bildungswesen ist der Arbeitsmarkt wahrscheinlich der Bereich, in dem die Auswirkungen der Vor- und Nachteile der Luxemburger Mehrsprachigkeit am stärksten ersichtlich werden. Am vergangenen Dienstag hatte die „Gréng Stëftung“ deshalb AkteurInnen aus Pflege, Handel und Wirtschaft sowie, aus der Politik, den Abgeordneten Claude Adam zu einer Podiumsdiskussion über die hiesige Sprachensituation eingeladen.

Das Französische überwiegt in allen Bereichen des Arbeitsmarktes als Umgangssprache, machte der Sprachsoziologe Fernand Fehlen einleitend klar. Jedoch nicht ohne Konkurrenz: das Englische ist ebenfalls präsent und gewinnt zunehmend an Bedeutung. mehr lesen / lire plus

EU-Flüchtlingspolitik: Die meisten Mitgliedstaaten liefern nicht

Laut EU-Umverteilungsprogramm müssten bis September noch über 80.000 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland auf andere Mitgliedstaaten verteilt werden. Beim aktuellen Tempo würde dieses Ziel erst in zehn Jahren erreicht.

(Foto : European Union)

Die Stellungnahmen des für Migration zuständigen EU-Kommissars Dimitris Avramopoulos zur Umverteilung der Flüchtlinge in der EU sind seit Monaten nahezu wortgleich. „Die Mitgliedstaaten müssen liefern“, ist einer seiner Standardsätze, „es muss mehr getan werden“, lautet ein anderer, und für gewöhnlich folgt dann ein Aufruf, der an die Dringlichkeit der Situation erinnert. „No more excuses“ („Keine Ausreden mehr“), so seine Formulierung diese Woche, als er am Rande des Treffens der zuständigen EU-Minister in Brüssel vor die Presse trat. mehr lesen / lire plus

Findel: Freifahrschein in die Lärmfalle

Die Politik in Sachen Findel dürfte als eine der größten der mit der grünen Regierungsbeteiligung verbundenen Enttäuschungen in die Geschichte eingehen. Der im März vorgelegte Aktionsplan gegen den Flughafenlärm bestätigt, dass François Bausch für einen blindwütigen Ausbau des Findels ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen steht (siehe auch woxx 1305 und 1363). Der Mouvement écologique kritisiert in einer Stellungnahme, dass der Aktionsplan nicht den EU-Vorgaben entspricht und keinen Beitrag zur Reduzierung der Lärmbelastung darstellt; die „procédure publique“ müsse deshalb ein zweites Mal durchlaufen werden. Vor allem das „Fehlen einer langfristigen Strategie“, an der man den Willen zur Berücksichtigung der Lärm-Gesundheitsschäden messen könnte, führt in den Augen der NGO dazu, dass der Aktionsplan „de facto ein Freifahrschein für den Flughafenbetreiber“ ist. mehr lesen / lire plus

Réforme de la police : la CCDH rappelle à l’ordre

Au moins depuis les attentats en France, on est bien conscient que les socialistes aussi peuvent craquer pour l’autoritarisme. Il semble que cette tendance soit en train de se propager au Luxembourg. Entre un Alex Bodry qui rêve d’invoquer l’état d’urgence pour loger des réfugiés et un Étienne Schneider dont la réforme de la police ouvre de nouvelles dimensions, difficile de choisir. Pourtant, cette réforme vient d’être durement critiquée par la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH). Après les avis des différents parquets, c’est à la CCDH de mettre en cause les nouveaux droits qu’accorderait cette réforme à la police « administrative » (ce qui désigne la police « normale », par opposition à la police judiciaire). mehr lesen / lire plus

Oxfam (re)met en cause le Luxembourg

Depuis 2015, toutes les banques européennes sont forcées de publier leurs bénéfices engrangés dans tous les pays où elles se sont implantées. C’est le fameux « country-by-country reporting », qui pour le moment ne vaut que pour les institutions bancaires. L’ONG Oxfam – avec le réseau Fair Finance Guide International – s’est procuré la première récolte de ces données pour en faire une analyse précise et inédite, puisque avant on n’en disposait pas. Et, grande surprise, c’est encore une fois le Luxembourg qui, avec l’Irlande, compte parmi les mauvais élèves. Ainsi, le grand-duché ne représente que 0,5 % des effectifs des banques analysées, mais réussit à cumuler 5,5 % des bénéfices (4,9 milliards d’euros, soit autant que le Royaume-Uni, l’Allemagne et la Suède réunis). mehr lesen / lire plus

Kommission sagt Nein zu Gratis-Interrail

Er wollte mit seinem Vorschlag wohl Punkte bei Europas Jugend sammeln: Martin Weber, Chef der konservativen Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europaparlament und Mitglied der deutschen CSU hatte Gratis-Interrail-Tickets für alle 18-Jährigen EU-Bürger gefordert. Mit seiner vergangenen Herbst präsentierten Idee hatte er es denn auch in die Schlagzeilen, und nicht nur in Deutschland, gebracht. Skeptiker fragten sofort: Wer soll das bezahlen? Aus Brüssel kam diese Woche die Antwort: niemand. Stattdessen schlägt die Kommission, die wohl ihrem Ruf als nicht immer ganz praxisnahe Behörde gerecht werden wollte, ein kompliziertes Ersatzprogramm vor. Nicht die geschätzten 2,3 Milliarden Euro, die Webers Vorschlag gekostet hätte, will Brüssel nun investieren, bloß 2,5 Millionen ist der Institution die Gratis-Mobilität von Europas Jugend wert. mehr lesen / lire plus

Genmais-Zulassungen: Ball erneut im Feld der Kommission

Über die Zulassung von neuen Genmaissorten gibt es in der EU unterschiedliche Meinungen. Derzeit sind es jedoch vor allem die sich eines Standpunkts enthaltenden Länder, die eine Entscheidung blockieren. Als am Montag im Expertenausschuss für das sogenannte Komitologie-Verfahren über die Erlaubnis von vier neuen Sorten abgestimmt wurde, gab es erneut überhaupt keine Mehrheit, weder für noch gegen eine Zulassung; Luxemburg hatte jeweils gegen eine solche gestimmt. Dem Verfahren nach muss in einem solchen Fall die Kommission entscheiden. Brüssel würde jedoch diese undankbare Rolle gerne abgeben und hat eine Reform des Verfahrens vorgeschlagen. „Diese Reform wurde jedoch von Rat und Parlament noch nicht angenommen“, sagte am Dienstag ein Sprecher der Kommission und bedauerte, dass die Kommission, „nicht das Privileg hat“, sich bei einer Abstimmung zu enthalten. mehr lesen / lire plus