Für Aufregung sorgt der diesjährige „Doing business“-Bericht der Weltbank, eine der wichtigsten Standort-Vergleichsstudien (www.doingbusiness.org). Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB, www.ituc-csi.org) kritisiert in einer Pressemitteilung insbesondere das Kapitel zur Arbeitsmarktregulierung. Die Weltbank setze sich für weniger Arbeitnehmerschutz ein und fordere längere Arbeitszeiten, eine Senkung der Mindestlöhne und eine Vereinfachung von Entlassungen. Länder mit gravierenden gewerkschafts- und menschenrechtlichen Problemen wie Kolumbien, Saudi-Arabien und China werden als „Top-Reformer“ angepriesen. Der IGB empfiehlt der Weltbank, das Kapitel einfach zu streichen.
Rede zur Lage der EU: Dröge trotz Dickens
Kanada als „erstes assoziiertes Mitglied der EU“ – bei ihrer Rede zur Lage der Union konnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zumindest mit diesem Vorhaben überraschen. Nun wird gerätselt, was der Status beinhalten soll.

