Die seit Wochen andauernden Waldbrände in Russland haben bereits zahlreiche Todesopfer gefordert. Doch nicht nur das. Am Mittwoch bestätigte die Waldschutzbehörde, dass das Feuer bereits bis in diejenigen Gebiete eingedrungen ist, die noch von der nuklearen Katastrophe 1986 in Tschernobyl kontanimiert sind. Experten zufolge besteht die Gefahr, dass durch die Brände radioaktive Partikel aufsteigen und durch Wind und Wasser in kilometerweit entfernte Gebiete sowie in die Nahrungskette transportiert werden könnten. Auch befinden sich einige russische Atomanlagen in der Gefahrenzone. Die dortigen Berhörden erklärten allerdings, dass bislang noch keine überhöhten Strahlenwerte gemessen wurden. Dennoch ist das Risiko nicht zu unterschätzen. Die Bundestagsfraktion der Grünen warnte: „Die Brände zeigen erneut, dass die Verantwortlichen auf Notfälle mit Radioaktivität nicht richtig vorbereitet sind und die Öffentlichkeit im Dunkeln gelassen wird. Die Informationspolitik der russischen Regierung ist unzureichend und unglaubwürdig. Sie weckt böse Erinnerungen an die Tschernobyl-Katastrophe.“ Russland hat aber noch ein weiteres Problem: Es wird immer weniger in den Feuerschutz investiert. Das Ausmaß der Brände kann mit den fehlenden finanziellen Mitteln durchaus in Relation gesetzt werden.
Aufklärung für begrüßte Tabakbekämpfung
Im Rahmen einer EU-Direktive ist seit Anfang Januar ein neues Anti-Tabak-Gesetz in Kraft. Vorschriften für Tabak- und Nikotinprodukte wurden verschärft und deren Konsum eingeschränkt. Neu ist in erster Linie der Höchstgehalt von Nikotin in Beuteln: maximal 0,048 mg dürfen diese pro Einheit oder Gramm enthalten. „Zusatzstoffe wie Koffein,...

