Jüngste Studien belegen: Bei mobilitätspolitischem „business as usual“ wird Luxemburg-Stadt im Jahre 2020 pro Tag 617.000 Verkehrsbewegungen mit privaten Autos verbuchen – das wären rund 50 Prozent mehr als noch 2003 gemessen. Verkehrsschöffe François Bausch will sich auch nicht durch „billige populistische Angriffe“ seitens der Opposition davon abbringen lassen, den Modal-Split zugunsten der „mobilité douce“ und des öffentlichen Verkehrs zu verbessern, denn die im Stadtzentrum gemessenen Stickoxid-Werte lagen in letzter Zeit mehrfach über den zulässigen Grenzwerten.
Dass es bei der Anlage von Busspuren, dem Fahrradverleihsystem und ähnlichen Vorhaben am Anfang organisatorische Probleme geben kann, ist auch Bürgermeister Helminger bewusst. Die auch aus den eigenen Reihen vernehmbare Kritik wertet er eher als Ansporn, die verschiedenen Vorhaben weiterzuverfolgen und zu verbessern. „Es ist doch erstaunlich zu sehen, wie viel Werbeaufwand derzeit betrieben wird, um den Leuten das Auto schmackhaft zu machen“, so ein sichtlich aufgewühlter Paul Helminger beim City Breakfast. Glück (oder Pech?) für die Verkehrspolitiker der Hauptstadt, dass die neuen Decaux-Fahrrad-Werbeflächen fristgerecht zum Autofestival bereit standen, um kräftig die Autowerbetrommel rühren zu können.
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