Abtreibung aus dem Strafrecht nehmen

Das Kollectif „Si je veux“, vertreten durch Laure Schreiner, Christa Brömmel, Nadine Geisler und Danielle Igniti, hat diese Woche seine Kritiken am Gesetzentwurf der CSV zur Reform des Abtreibungsgesetzes erneuert. Das Kollektiv erinnert daran, dass neben dem Staatsrat und der Menschenrechtskommission auch politische Parteien, wie Déi Gréng und déi Lénk, in ihren Gutachten den Respekt des Selbstbestimmungsrechts der Frauen fordern. So soll eine Frau, die ungewollt schwanger ist und abtreiben möchte, auch die Möglichkeit dazu erhalten, ohne an eine Beratung gebunden zu sein. Die Mittel, die bisher für die vom Gesetzentwurf der CSV vorgesehene obligatorische Beratung freigestellt werden, gehörten dafür genutzt, LehrerInnen entsprechend auszubilden, die Sexualerziehung flächendeckend zu gewährleisten sowie den Zugang zu Verhütungsmitteln und die Information darüber zu verbessern. Das Kollektiv kündigte an seine Bemühungen noch weiter auszudehnen: So wurden nicht nur Fraktionen und Frauenvereinigungen der Parteien angeschrieben, sondern Anfragen auf eine Anhörung gingen auch an verschiedene Parlamentsausschüsse. Unterstützung erhofft das Kollektiv sich auch von den Gynäkologen, mit deren Komitee sich das „Planning Familial“ bereits getroffen hatte.


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