Nëmme mat eis!

von | 24.02.2011

Mit kritischen Schattenberichten will die neu gegründete asbl „Nëmme mat eis!“ die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, die im ersten Halbjahr 2011 von Luxemburg ratifiziert werden soll, begleiten. Der Verein, dessen Gründungsmitglieder sich aus der Arbeitsgruppe zur UN-Konvention bei Info-Handicap zusammensetzen, stellt sich gegen lang kritisierte Missstände wie die eingeschränkten Teilnahmemöglichkeiten im normalen Schulbereich, die niedrigen Qualifikationen, die mangelnde Unterstützung im späteren Arbeitsleben und der unzureichend vorhandene barrierefreie Wohnraum. Aber auch bei allen zukünftigen Gesetzesprojekten, die Menschen mit Behinderungen betreffen, will der Verein Stellungnahmen verfassen. „Nëmme mat eis!“ will vor allem den Betroffenen offenstehen. Ziel ist, die Selbstvertretung der Behinderten zu fördern. Denn in vielen bereits existierenden Einrichtungen besteht keine reine Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung, sondern es sind Verwalter, die dies für die Behinderten übernehmen. Ein weiteres Ziel des Vereins ist das Peer Counseling, also die Beratung von Menschen mit Behinderung durch andere Betroffene voranzutreiben.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Bardella : retour à la matrice antisémite

C’est la bombe politique de la semaine en France : Mediapart a exhumé des écrits antisémites du président du RN, Jordan Bardella, lorsque celui-ci entamait sa fulgurante ascension au sein du parti lepéniste, il y a un peu plus d’une dizaine d’années. « Toutes les banques sont détenus (sic) par des juifs », écrit-il par exemple, faute...

NEWS

Logement : des ménages pour qui tout va bien

« Les bailleurs sont fortement surreprésentés parmi les ménages les plus aisés : ils constituent une part importante des ménages à hauts revenus et la majorité des hauts patrimoines », conclut une note du ministère du Logement, publiée ce 28 septembre. Consacrée au profil des ménages bailleurs au Luxembourg, l’étude évalue qu’« entre 30.000 et...

NEWS

Richtung 22 und frEsch gehen vor Gericht

Kommende Woche startet ein Gerichtsprozess zwischen dem Künstler*innenkollektiv „Richtung 22“ und der „frEsch asbl”. Letzteres ist der Verein, über den die Gemeinde Esch einige ihrer Aktivitäten im Kulturbereich abwickelt. Ab dem 8. Oktober wird darüber verhandelt, ob Richtung 22 im „Bâtiment 4“ bleiben darf. Seit 2024 gibt es zwischen den...