Politik wird von Menschen gemacht, und Sascha Wagener war ein ganz besonderer Mensch und Politiker. Am vergangenen Wochenende kam er im Alter von 33 Jahren bei einem Unfall ums Leben. Obwohl er seit über zehn Jahren in Deutschand lebte und dort politisch aktiv war, können sich viele an die Zeit Ende der 90er Jahre erinnern, als Sascha hierzulande die linken Jugendbewegungen aufmischte. 1993 Mitglied der KP, wechselte er zu den Jeunesses socialistes, wo er es zum Generalsekretär und 1999 zum LSAP-Kandidaten brachte. Doch Sascha wählte nicht den einfachen Weg, legte sich nicht in das gemachte Bett. Während seines Studiums in Deutschland fand er eine neue politische Heimat in der PDS. Weil er Politik aus Leidenschaft machte, gelang es ihm überall, andere Menschen mitzureißen und neue Strukturen aufzubauen. Wer ihn kannte weiß, dass er sich in all diesen Veränderungen weiterentwickelte und doch der gleiche blieb. Die europäische Linke verliert mit ihm einen Hoffnungsträger. In der woxx verlieren einige einen Freund, und wir alle drücken den Hinterbliebenen unser Beileid aus. Am Samstag 19. März findet ab 16 Uhr im Centre culturel in Oetrange eine Gedenkfeier statt für alle, die ihn gekannt haben.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

