Nach 2005 hat das Cid-femmes auch dieses Jahr wieder im Vorfeld der Gemeindewahlen den Parteien CSV, LSAP, DP und Déi Gréng Zeugnisse für ihren Frauenanteil auf den kommunalen Wählerlisten ausgestellt – Déi Lénk, die KP und die ADR wurden aufgrund fehlender Listen leider nicht berücksicht. So haben sich alle Parteien verbessert, der Frauenanteil ist im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2005 durchschnittlich gestiegen. Trotzdem bleiben alle großen Parteien von einer paritätischen Besetzung der Wahllisten weit entfernt – bis auf Déi Gréng, bei denen der Frauenanteil im Durchschnitt bei 49 Prozent liegt. Aufgeholt hat laut Berechnungen des Cid insbesondere die LSAP. Auch CSV und DP haben sich leicht verbessert – dennoch liegt der Frauenanteil nach wie vor unter 35 Prozent. Auch in den lokalen Listen der Parteien manifestieren sich laut Cid extreme Leistungsunterschiede. Problematisch sei weiter, dass bis auf Déi Gréng die Spitzenplätze aller Parteien quasi ausschließlich den Männern vorbehalten sind. Für die nächsten Wahlen fordert der Cid-Femmes, die Zielvorgaben noch weiter zu erhöhen. Nicht thematisiert hat der Cid-Femmes dagegen die Bedingungen von politischer Beteiligung. So wäre es interessant gewesen, sich anzuschauen, ob zum Beispiel der „Congé Politique“ in seiner heutigen Form überhaupt ausreicht, um mehr politisches Engagement zu erzielen. Die Zeugnisse 2011 sowie 2005 sind auf www.cid-femmes.lu einsehbar.
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