CRISE DE L’UNION EUROPÉENNE: Solde de dette

Au Luxembourg comme ailleurs, la crise grecque met en évidence des différences politiques fondamentales entre les acteurs.

Etoile écrasée. Qu’un Etat membre de l’Union européenne « fasse faillite », c’est le pire scénario aux yeux de beaucoup de politiciens. Certains, à droite comme à gauche, n’en sont pas convaincus.

« Concernant l’Union européenne, j’ai noté certains phénomènes qui devraient nous faire réfléchir, nous politiciens. » Pour son discours de clôture jeudi dernier, le président de la Chambre des députés, Laurent Mosar, a opté pour un ton philosophique. A la fin d’une journée consacrée à plusieurs sujets européens, il a évoqué le malaise de nombreuses gens vis-à-vis de la politique communautaire. mehr lesen / lire plus

ÄGYPTEN: Der Finger des Generals

Die ägyptische Regierung hat der Demokratiebewegung Zugeständ-nisse gemacht, doch viele Protestie-rende befürchten nun härtere Repressionen.

Trotzen den Drohungen des Militärs: Teilnehmerinnen der „zweiten Revolution“ auf dem Tahrir-Platz in Kairo.

Unsicherheit ist das vorherrschende Gefühl unter den Protestierenden, die weiterhin auf der Straße sind, seit Ende Juni eine neue Welle von Aufständen begonnen hat. Unsicherheit scheint aber auch das vorherrschende Gefühl unter den Regierenden zu sein, den zivilen Kabinettsmitgliedern ebenso wie den Offizieren des Obersten Militärrats (SCAF). Der Ausgang der „zweiten Revolution“ mag am Ende von Zufällen, scheinbaren Nebensächlichkeiten und diffusen Stimmungen abhängen. Ihn vorherzusagen, traut sich derzeit niemand mehr.

Immerhin hat die Demokratiebewegung bereits einige Erfolge errungen. mehr lesen / lire plus

MUSEUM: Zeitreise in Wallonien

Wer schon immer etwas mehr über unsere wallonischen Nachbarn wissen wollte und Objekte als Zeugnisse von Zeitgeschichte mag, dem sei der Besuch im „Musée de la Vie wallone“ empfohlen.

Ein alter Kreuzgang gehört zum „Musée de la Vie wallone“. Das Museum vermittelt einen guten Einblick in die Industriegeschichte zu Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich Spaltungstendenzen im belgischen Staat zeigten.

Welcher Gegenstand trägt die Nummer eins im Register des „Musée de la Vie wallone“? Es ist ein Trichter aus Kuhhorn, mit dem bei der Herstellung von Würsten Fleischmasse in Därme gefüllt wurde.

Für alle Daheimgebliebenen bietet sich auch in diesem Sommer die Gelegenheit, die Nachbarregionen zu erkunden. mehr lesen / lire plus

ROCK: Spokes: Der Ninja des Post-Rock

Es ist ein interessanter Zufall, dass Spokes, eine fünfköpfige Post-Rock/Folk/Slowcore Band aus Nordengland, bei Ninja Tunes unter Vertrag ist. Nicht, weil dieses Label eher für seine elektronisch ausgerichteten Acts bekannt ist, sondern, weil die Band einem Ninja nicht unähnlich ist: Spokes ist eine unauffällige Band, deren Musik einem manchmal das Herz gefrieren lässt.

Die fünf Musiker – Owain Davies, Liam Morley, John-Michael Hedley, Ruth Ilgunas und Matthew Baty – fanden 2006 durch Freund- und Verwandtschaften zusammen und haben neben den klassischen Rockband-Instrumenten durch Ruth auch eine Violinistin als festes Mitglied. 2008 veröffentlichten sie ihre erste EP, „People Like People Like You“, in Eigenarbeit. mehr lesen / lire plus

JENNIFER YUH: Mit Herz und Wampe

Kleine Bären mal ganz groß – auch wenn „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“ vom Inhalt her das klassische Gut-und-Böse Schema bedient, so besticht der 3D-Film mit dem Pandabären dennoch durch die detailreichen Darstellungen asiatischer Landschaften und Kultur.

Ein echter Chinese ….

Der spielerische Umgang mit einem Wassertropfen, der wie eine Kugel manövriert wird – erinnert fast an die Szene aus „The Great Dictator“, als Charlie Chaplin den Hitler mimt und die Erde als Ball in die Luft wirft. Der Kontext von „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“, in dem diese Szene vorkommt, ist jedoch ein ganz anderer: Die Geschichte spielt in Asien, Hauptprotagonist ist ein dicker, verfressener und tollpatschiger Panda, der ein ums andere Mal die Hilfe seiner Freunde braucht und der gleichzeitig Kung-Fu-Kämpfer ist. mehr lesen / lire plus

INSTALLATION: Mythos Schengen

Ganz in der Nähe der Gëlle Fra liegt an der „Place de Bruxelles“ der kleine Kiosk. Er fällt nicht weiter auf und versteckt sich sogar unter ausladenden Bäumen. Der Verkehr rauscht an ihm vorbei und lässt ihn unbeachtet links liegen. Auch als Tourist auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten wird man kaum auf ihn aufmerksam werden. Er liegt zwar zentral, aber abseits jeder Route, egal aus welcher Richtung man kommt.

Ausgerechnet diesen kleinen Kiosk hat Justine Blau ausgewählt, um ihre Objekte zu präsentieren. Die 1977 geborene Luxemburgerin hätte kaum einen besser geeigneten Ort für ihr Anliegen auswählen können, geht es ihr doch um einen Mythos, der im Grunde aus einem ähnlich unauffälligen Ort heraus entstanden ist. mehr lesen / lire plus

FONCTION PUBLIQUE: Une occasion manquée

L’accord sur la réforme de la fonction publique fait la part belle aux marchandages de toutes sortes, sans pour autant garantir la qualité du service public.

L’on pourra dire ce que l’on voudra : c’est pas des manières. Vendredi dernier, alors que l’accord sur la réforme de la fonction publique était conclu entre la CGFP et le gouvernement, les autres centrales syndicales concernées tombaient des nues. Certes, la CGFP domine la fonction publique, ce que l’on a encore pu constater lors des dernières élections de sa chambre représentative. Il n’en reste pas moins que d’autres secteurs du service public, comme par exemple les travailleurs du rail, organisés au sein d’autres syndicats comme le Landesverband ou le Syprolux, sont également concernés. mehr lesen / lire plus

déi Lénk misent sur le salariat

« Bilan de la session parlementaire 2010/2011 et perspectives pour 2011/2012 », c’est sous ce titre que déi Lénk avaient invité la presse mardi dernier. En fait, le bilan était moins celui du travail de la Gauche que celui du gouvernement Juncker et de sa politique orientée, selon André Hoffmann, sur le « principe de l’inégalité ». Idem pour le Conseil européen : alors que le bon vieux Keynes aurait déjà, face à l’accroissement constant de la productivité, pronostiqué la journée de trois heures, le message des leaders néolibéraux serait celui d’un accroissement du temps de travail. De plus, en fustigeant le système de l’index, ils rempliraient les poches de ceux qui sont responsables de la crise. mehr lesen / lire plus

Landet Cargolux in Manchester?

Als „Kampfansage an das Luxemburger Sozialmodell“ kritisiert der OGBL die Möglichkeit, dass Cargolux eine Neuverhandlung des Handling-Abkommens mit Luxair einfordern könnte. Auch der LCGB, der seinerzeit den Einstieg von Qatar Airlines ins Cargolux-Aktionariat gutgeheißen hatte, sieht in dieser Frage „die Glaubwürdigkeit der politisch Verantwortlichen“ gefährdet. Der OGBL hatte den Einstieg abgelehnt, unter anderem weil Qatar Airlines anhand der Sperrminorität Entscheidungen wie die zum Handling beeinflussen kann. Wenn aber die „Symbiose“ zwischen Luxair und Cargolux gestört werde, dann breche das für beide Firmen und deren Belegschaften profitable System zusammen, so die Gewerkschaft. Warum es aber eigentlich normal ist, dass Cargolux der faktischen Querfinanzierung von Luxair ein Ende setzen will, erfährt man interessanterweise im OGBL-nahen Tageblatt vom vergangenen Freitag: „Qatar Airways will mit dem Investment Geld verdienen und wird auf die Jagd nach zu hohen Ausgaben bei Cargolux gehen”, schreibt der Wirtschaftsjournalist Helmut Wyrwich. mehr lesen / lire plus

DP: Kein Blaumachen

Im Vorfeld der anstehenden Gemeindewahlen geht die DP streng mit der CSV-LSAP-Regierung ins Gericht und wirft ihr vor allem eine chaotische Finanzpolitik vor.

Diese Woche, bei der Bilanzierung des vergangenen Parlamentsjahres, zu der auch die Presse geladen war, versprach der liberale Abgeordnete Xavier Bettel das Blaue vom Himmel – wohl vor allem deshalb, weil die politische Wetterlage auch für die Demokratische Partei nicht günstig ist. „Wenn ich jetzt die magere Regierungsarbeit bewerten müsste, dann wären wir schnell am Ende“, meint Bettel. Viele angekündigte Gesetzesprojekte seien nicht zur Abstimmung gelangt. Auch in puncto Wohnungspolitik habe die Regierung aus LSAP-CSV versagt. „Seit 16 Jahren beklagt Jean-Claude Juncker, dass sich junge Leute hier im Land keine Wohnung leisten können“, meint Bettel. mehr lesen / lire plus

Big teacher is watching you

Le ministère de l’éducation nationale (MEN) va-t-il trop loin en matière de collecte de données personnelles ? C’est du moins ce que pense l’Union nationales des étudiant-e-s du Luxembourg (Unel) dans un communiqué de presse. En effet, mu par le souci d’améliorer l’orientation des élèves, le MEN entend s’octroyer, par la voie d’une proposition de loi, le droit de constituer une base de données exhaustive sur les élèves du Luxembourg. L’Unel approuve le principe que le MEN accroisse sa connaissance de la population scolaire afin d’améliorer ses possibilités de planification et d’évaluation. Elle estime toutefois que la quantité d’informations collectée est démesurée et elle déplore que les données personnelles telles que les noms, adresses et matricules ne soient pas suffisamment séparées des données « purement statistiques » que sont la langue maternelle, la nationalité, l’origine socio-professionnelle et la classe sociale des parents. mehr lesen / lire plus

Verhaltenes Lob für Parteien

Nach 2005 hat das Cid-femmes auch dieses Jahr wieder im Vorfeld der Gemeindewahlen den Parteien CSV, LSAP, DP und Déi Gréng Zeugnisse für ihren Frauenanteil auf den kommunalen Wählerlisten ausgestellt – Déi Lénk, die KP und die ADR wurden aufgrund fehlender Listen leider nicht berücksicht. So haben sich alle Parteien verbessert, der Frauenanteil ist im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2005 durchschnittlich gestiegen. Trotzdem bleiben alle großen Parteien von einer paritätischen Besetzung der Wahllisten weit entfernt – bis auf Déi Gréng, bei denen der Frauenanteil im Durchschnitt bei 49 Prozent liegt. Aufgeholt hat laut Berechnungen des Cid insbesondere die LSAP. Auch CSV und DP haben sich leicht verbessert – dennoch liegt der Frauenanteil nach wie vor unter 35 Prozent. mehr lesen / lire plus

Cher mais gratuit

Les critiques les plus perspicaces lors du vote de la loi sur l’université en 2003 avaient déjà mis en garde : le droit accordé à cet établissement de prélever des droits d’inscription pourrait mener à des abus en contradiction avec l’idéal d’un accès démocratique aux études. C’est désormais le cas, du moins pour l’inscription pour la formation pédagogique des enseignant-e-s qui a été fixée à 500 euros. Les syndicats enseignants avaient déjà montré du doigt cette mesure et ce sont à présent deux députés socialistes qui ont adressé une question parlementaire au ministre de l’enseignement supérieur. François Biltgen (CSV) leur fait judicieusement remarquer que la responsabilité du dossier incombe à leur camarade socialiste, la ministre de l’éducation nationale. mehr lesen / lire plus

LITTÉRATURE LUXEMBOURGEOISE: Mir Kanner vun der Kinnékswiss

Avec « Amok », l’auteur de polars Tullio Forgiarini change de registre et se consacre pour la première fois à la langue luxembourgeoise et à la détresse sociale des jeunes.

C’est arrivé près de chez vous. C’est ce que le lecteur est tenté de penser lorsqu’il referme la dernière page d’« Amok ». Pas seulement à cause du réalisme du bouquin, mais aussi parce qu’il reste toujours un peu d’incrédulité : tant de misère peut-elle vraiment exister ? Ici, au Luxembourg où l’on nous dit toujours que tout est fait pour protéger la jeunesse, pour l’encadrer, où les assistant-e-s sociales pullulent sur le marché de l’emploi. Oui, ça existe. mehr lesen / lire plus

ADEM: Der schwarze Peter geht um…

Ein Spezialbericht des Rechnungshofes über Beschäftigungsmaßnahmen bringt vor allem eines ans Licht: Defizite in der Organisation der Arbeitsverwaltung.

Am vergangenen Mittwoch (13.7.) trafen sich die Haushaltskommission und der Beschäftigungsausschuss der „Chamber“ um über einen Spezialbericht des Rechnungshofes zu diskutieren. „Es ist offensichtlich, dass die Gouvernance der ADEM nicht funktioniert und es ist an der Zeit, dass die Direktion der ADEM ihre Verantwortung übernimmt“, äußerte sich LSAP-Fraktionschef Lucien Lux im Anschluss an die Sitzung. Eine deutliche Kritik, die von den Vertretern sämtlicher Parteien, ob Regierung oder Opposition, geteilt wurde. Man war sich einig, dass es womöglich personeller Konsequenzen an der Spitze des Arbeitsamtes bedarf, um erfolgreiche Reformen in Sachen Arbeitslosenbekämpfung durchführen zu können. mehr lesen / lire plus