Fouercuvée mit Wermutstropfen

von | 19.08.2011

Wie jedes Jahr gaben die Gemeindeverantwortlichen um Bürgermeister Pol Helminger auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Schouberfouer, am Mittwochmorgen, vor allem Erfreuliches bekannt. So werden für die diesjährige Ausgabe des Volksfestes wieder einmal um die zwei Millionen Besucher erwartet, auf die mehr oder weniger spekatuläre Neuerungen warten. Neben neuen Fahrgeschäften, die Namen wie Big Roller Coaster, Crazy Dance oder XXL tragen, wird auch erstmals ein eigener Fouer-Schaumwein angeboten. Allerdings musste Marc Weydert vom Office des fêtes, foires et marchés auch eingestehen, dass sich zum „ersten Mal“ in der 671-jährigen Geschichte der Fouer ein Schausteller kurzfristig abmeldete. Ein deutscher Gaststättenbesitzer war nämlich der Meinung, die Unkosten seien mittlerweile so hoch in Luxemburg, dass sich sein Geschäft nur noch mäßig lohne. Er bevorzugt stattdessen Jahrmärkte in Stuttgart und München. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Einzelfall in den nächsten Jahren nicht zu einer allgemeinen Tendenz entwickelt. Und natürlich, wie Bürgermeister Pol Helminger abschließend unterstrich, „datt gutt Wieder bleift, datt keen zevill drénkt, keen gepickt gëtt a keen de Portemonni geklaut kritt.“

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...