Shuttle-Bahn statt Rolltreppe

von | 16.09.2011

Transportminister Claude Wiseler stellte am Montag ein neues Projekt in Sachen Mobilitätsplanung vor: In Zukunft soll eine Standseilbahn Pfaffental mit Kirchberg verbinden. Damit ist die ursprüngliche Idee hierfür eine Rolltreppe einzusetzen vom Tisch. Die Shuttle-Bahn sei nämlich wesentlich schneller als eine Rolltreppe und füge sich darüber hinaus besser ins Landschaftsbild ein, so Wiseler. Ziel der neuen Verbindung ist es den Verkehr am Hauptbahnhof zu entlasten. So soll der Shuttle-Service an eine neue Zughaltestelle unterhalb der Roten Brücke angeschlossen werden. Dies würde Reisenden erlauben Kirchberg zu erreichen ohne am Hauptbahnhof umsteigen zu müssen. Rund sechs Minuten könnten Passagiere so einsparen, rechnete der Minister auf der Pressekonferenz vor. Diese Berechnungen beruhen allerdings auf den Vorzügen der ebenfalls geplanten Tramstrecke, die 2017 fertig gestellt werden soll. Dasselbe Stichdatum wird übrigens vorläufig für das Fertigstellen des Shuttleprojekts genannt. Abschließend betonte Wiseler jedoch es handele sich noch nicht um ein definitives Projekt, die Chamber müsse erst noch ihr Einverständnis geben. Die Kosten würden sich auf rund 94 Millionen Euro belaufen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

L’alphabétisation en français devient possible

La loi « Alpha », adoptée ce mercredi 3 décembre, permettra désormais aux parents de choisir la langue dans laquelle leurs enfants seront alphabétisé·es dés le fondamental : français ou allemand. Qualifiée de « jalon majeur dans l’histoire de l’école luxembourgeoise » par le ministre de l’éducation, Claude Meisch, cette réforme vise à rendre...

NEWS

TFA überall: Im Wasser, Wein – und auch im Getreide

In 16 europäischen Ländern ist die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) in Getreideprodukten nachgewiesen worden, so auch in Luxemburg. Die NGO Pesticide Action Network (Pan Europe) hat zusammen mit lokalen Umweltschutzorganisationen, darunter der Méco, insgesamt 66 Nahrungsmittel wie Mehl, Frühstücksflocken, Nudeln und Kekse...

KULTURNEWSPOLITIK

FrEsch-Verwaltungsrat entpolitisiert

Mit der Wahl der neuen Mitglieder des Verwaltungsrats des Escher Kulturverwaltungsvereins „FrEsch“ am 1. Dezember wurde das Leitungsgremium nicht nur erneuert, sondern auch entpolitisiert. Gemäß den im Sommer abgeänderten Statuten sitzen nun keine Parteimitglieder aus dem Escher Gemeinderat mehr darin, sondern ausschließlich Vertreter*innen...