Sparen in Krisenzeiten

von | 01.03.2012

Wie überall, so auch im Europaparlament: Wenn es darum geht, beim CO2-Ausstoß statt bei den Staatsausgaben zu sparen, ist es die Linke, die Forderungen aufstellt, und die Rechte, die bremst. Am vergangenen Dienstag hatten die Bremser erst einmal das Nachsehen: Der Berichterstatter zur Energieeffizienzdirektive Claude Turmes erreichte, dass der Industrieausschuss eine recht ambitionierte Position zur Direktive annahm. Zwar hatte die EU vor fünf Jahren beschlossen, die Energieeffizienz bis 2020 um 20 Prozent zu verbessern, doch viele nationale Regierungen möchten dies als frommen Wunsch verstanden wissen. Der im Parlament verabschiedete Text würde sowohl diese Zielvorgabe als auch diverse Maßnahmenprogramme verbindlich machen. Außerdem wurde beschlossen, die Verhandlungen mit dem EU-Ministerrat, also den Vertretern der Mitgliedstaaten, sofort aufzunehmen, obwohl das Plenarvotum noch aussteht. Turmes hofft, das Kodezisionsverfahren noch unter dänischer Präsidentschaft abzuschließen – das Land hatte die Energieeffizienz zur Priorität erklärt, was die im Juli beginnende zypriotische Präsidentschaft vermutlich nicht tun wird.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...