Ob der Index die Inflation anheizt oder lediglich einen gerechten Ausgleich für die Schaffenden darstellt, deren Kaufkraft langsam aber sicher dahinschwindet, darüber wird viel und gerne gestritten. An der Preistreiberei beteiligt sich nun auch die woxx: Wegen gestiegener Kosten müssen wir ab 1. Oktober das Jahresabo um 5 auf 85 Euro anheben. Der Heftpreis am Kiosk steigt um 10 Cent auf runde 2 Euro. Den günstigen Erwerbslosentarif lassen wir unverändert. Bleibt also zu hoffen, dass nicht ganz Luxemburg in Arbeitslosigkeit versinkt. Dank selbstausbeuterischem Lohnstopp und junckerscher Indexmanipulation sind es übrigens nicht die Lohnkosten, die uns zu diesem Schritt zwingen. Aber alles was sonst mit Zeitungmachen zu tun hat, ist trotz Krise teurer geworden, während zugleich die „kommerziellen“ Einnahmen, zum Beispiel aus den Anzeigen, infolge genau derselben Krise stark rückläufig sind.
Weiter Kritik an „Google“ in Bissen
Der „Mouvement écologique“ (Méco) kritisiert abermals das geplante Rechenzentrum von „Google“ in Bissen. Der US-Konzern firmiert in Luxemburg unter dem Namen „London Bridge“. Unter diesem Namen sind auch die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung auf der Website des Umweltministeriums veröffentlicht worden. Die NGO wertet das als Zeichen...

