Umfrage mobbt Piraten

von | 06.12.2012

Die Wahlen von 2014 kommen langsam näher, und die vom Meinungsforschungsinstitut TNS-Ilres durchgeführten und vom Tageblatt bestellten Sondesfro-Umfragen werden mit immer größerer Spannung erwartet. Doch was sind sie wirklich wert? Dass die Piratenpartei in den Szenarien nicht auftaucht, macht jedenfalls die vom Tageblatt prognostizierten Sitzverteilungen fragwürdig. Im Juni hatten wir bereits angemerkt, dass eine Methode, die neue Parteien nicht berücksichtigt, von einem zweifelhaften Demokratieverständnis zeugt (woxx 1167). Seinerzeit gab das Tageblatt immerhin an, eine „punktuelle Umfrage“ habe auf einen Sitz im Zentrum für die Piraten hingedeutet. Doch in den Ausgaben von diesem Mittwoch und Donnerstag wird die neue Partei einfach totgeschwiegen. Man erfährt nicht einmal, welcher Anteil der Befragten sich für keine der etablierten Parteien entscheiden mochte. Als die deutschen Piraten vor ein paar Jahren ähnlich behandelt wurden, konnten sie sich immerhin über die steigenden Umfrageergebnisse der „Sonstigen“ freuen. In Luxemburg aber sehen die Sondesfro-Umfragen dagegen immer weniger nach Meinungsforschung und immer mehr nach Wähler-Manipulation aus. Das wirft ein schlechtes Licht auf den Monopolisten TNS-Ilres und auf seinen Auftraggeber, das Tageblatt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...