Aufs Pferd gekommen

von | 14.02.2013

„Wichtig ist, dass wir herausfinden können von wo, dieser Betrug ausgegangen ist“, so Landwirtschaftsminister Romain Schneider nach einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister zum Pferdefleisch-Skandal. Zukünftig sollen in den 27 EU-Ländern verschärft Gentests durchgeführt werden, um die Fleischart zu definieren – gleichzeitig soll das Fleisch auf medikamentöse Rückstände hin getestet werden. Rückstände, wie von dem, für den Menschen gefährlichen, in Proben gefundenen Anti-Schmerzmittel Phenylbutazon. Der Skandal offenbart erneut, dass die bisherigen Kontrollen vor allem bei Fertigprodukten nicht weit genug gingen. Viele Zwischenhändler und verworrene Lieferwege machen die Rückverfolgbarkeit der Produkte immer schwieriger. Der Lebensmittelkonzern Findus gab an, das Fleisch von der Comigel mit Sitz in Metz geliefert bekommen zu haben. Der soll das ursprünglich aus Rumänien stammende Fleisch wiederum von dem französischen Zulieferer Spanghero erhalten haben. Seit dem BSE-Skandal fordern Verbraucherschützer, dass die Herkunft von Fleisch auf Verpackungen vermerkt wird. Das hat die EU-Kommission bisher immer ausgebremst. Jedoch auch Spekulation und eine fatale Preispolitik – das Fleisch wird oft an Fleischbörsen gekauft, wobei günstiges Fleisch natürlich eher einen Anbieter findet – veranlassen zu krummen Machenschaften. Vielleicht wird die von déi Gréng geforderte Aktualitätsstunde im Parlament mehr Klarheit bringen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Harcèlement moral : plus de moyens pour l’ITM

En avril 2023, la Chambre adoptait une loi pour lutter contre le harcèlement moral au travail, en confiant à l’Inspection du travail et des mines (ITM) la charge de traiter les plaintes et de mener d’éventuelles enquêtes. Où en est-on trois ans après ? Répondant à une question parlementaire du député pirate Sven Clement, le ministre du...

NEWS

Greenpeace klagt gegen JBS in den Niederlanden

„Greenpeace“ klagt in den Niederlanden gegen den weltweit größten Fleischkonzern JBS. Nach einem ersten Schreiben fordert die Umwelt-NGO nun, dass die Firma Informationen zu ihren Expansionsplänen offenlegt (woxx 1889; „Environnement : Un bout de papier contre un géant de la viande“). Grundlage der Klage ist ein neues niederländisches Gesetz,...

NEWS

Fin de la complicité de la CSSF avec l’État d’Israël

La Commission de surveillance du secteur financier (CSSF) ne prolongera pas les emprunts de l’État israélien au-delà du 31 août, date d’échéance pour les « Israel bonds ». Selon les propos du directeur de la CSSF, Claude Marx, sur « RTL », la décision de l’autorité de régulation financière découle de raisons « réglementaires », aucune sanction...