Kasperletheater im CCR

von | 02.08.2013

(avt) – Die Auswahl-Prozedur zur  Besetzung des Direktorpostens der Abtei Neumünster (CCRN) erweist sich zäher, als erwartet. Der Kulturklüngel tut sich mit der Entscheidung schwer und man fragt sich, was eigentlich hinter den Kulissen abläuft. Diese Frage stellte DP-Abgeordnete Anne Brasseur, diese Woche auch an die Kulturministerin. Von den nach der ersten Ausschreibung im März zurückbehaltenen 16 Kandidaturen, waren zwar drei in die engere Auswahl gekommen – die hätten jedoch laut dem Präsidenten des Verwaltungsrats Guy Dockendorf die Anforderungen nicht erfüllt, das CCRN doch sei „keine gewöhnliche Kultureinrichtung“. So wurde schließlich eine Agentur eingeschaltet um die Kandidaten psychologischen Tests zu unterziehen. Ob die Million Überschuss des CCRN wohl schon für das Assessment-Center draufgegangen ist? Der bisherige Direktor Claude Frisoni zeigt sich jedenfalls amüsiert und macht keinen Hehl daraus, dass sein Favorit Marc Limpach war. Dieser hatte seine Kandidatur aus Protest an der Prozedur zurückgezogen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Droit du travail dans le monde : de mal en pis

Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

NEWS

Lebensmittelpolitik scheitere an politischem Willen

Der 2019 gegründete Verein „Foodsharing“ äußerte diese Woche scharfe Kritik an der Lebensmittelpolitik der Regierung. Konkret ging es um den nationalen Aktionsplan für ein nachhaltiges Ernährungssystem, den das Landwirtschaftsministerium vergangenen April vorgestellt hatte (woxx 1882). Während die Regierung darin den Fokus jedoch auf...

NEWS

Kannerjugendtelefon: „100 Prozent“ menschlich

Angesichts der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung rund um sogenannte künstliche Intelligenz startete das Kanner-Jugendtelefon (KJT) vergangenen Dienstag die Kampagne „100 % menschlich“, um auf den Mehrwert menschlicher Beratung gegenüber KI-gestützten Alternativen aufmerksam zu machen. Urteilfreies Zuhören, menschliche Präsenz...

NEWS

Tripartite : Frieden dégaine le chéquier

La première tripartite de l’ère Frieden s’est ouverte ce mardi 2 juin. Les discussions, apaisées le premier jour, ont pris un tour plus vif dès le lendemain avec l’épineuse question du salaire social minimum, que les syndicats veulent voir davantage revalorisé.