Kasperletheater im CCR

von | 02.08.2013

(avt) – Die Auswahl-Prozedur zur  Besetzung des Direktorpostens der Abtei Neumünster (CCRN) erweist sich zäher, als erwartet. Der Kulturklüngel tut sich mit der Entscheidung schwer und man fragt sich, was eigentlich hinter den Kulissen abläuft. Diese Frage stellte DP-Abgeordnete Anne Brasseur, diese Woche auch an die Kulturministerin. Von den nach der ersten Ausschreibung im März zurückbehaltenen 16 Kandidaturen, waren zwar drei in die engere Auswahl gekommen – die hätten jedoch laut dem Präsidenten des Verwaltungsrats Guy Dockendorf die Anforderungen nicht erfüllt, das CCRN doch sei „keine gewöhnliche Kultureinrichtung“. So wurde schließlich eine Agentur eingeschaltet um die Kandidaten psychologischen Tests zu unterziehen. Ob die Million Überschuss des CCRN wohl schon für das Assessment-Center draufgegangen ist? Der bisherige Direktor Claude Frisoni zeigt sich jedenfalls amüsiert und macht keinen Hehl daraus, dass sein Favorit Marc Limpach war. Dieser hatte seine Kandidatur aus Protest an der Prozedur zurückgezogen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Weibliche Genitalverstümmelung in Luxemburg

Im Nachgang einer UNICEF-Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Luxemburg, die im April 2026 veröffentlicht wurde, hatten die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Mars Di Bartolomeo eine parlamentarische Anfrage zum Thema gestellt. Vergangenen Montag erfolgte die Antwort, der sich neben den drei adressierten Minister*innen der...

NEWS

Wenn „ChatGPT“ parlamentarische Fragen beantwortet

Am vergangenen Montag veröffentlichte die Chamber die Antwort des Außenministers Xavier Bettel (DP) auf eine parlamentarische Frage der beiden LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo und Yves Cruchten. Thema war der „Luxemburgplan“, den die saarländische Regierung Anfang Mai veröffentlichte. Die Antworten sind relativ nichtssagend und unkonkret –...

NEWS

Foot, fric et répression

Le coup d’envoi de la Coupe du monde de foot 2026 a été donné ce 11 juin au stade Azteca de Mexico, pour une édition « qui s’annonce la plus lucrative jamais vue », selon Amnesty International. La FIFA prévoit de réaliser 11 milliards de dollars de recettes au fil des 104 matchs qui se joueront pendant six semaines aux États-Unis, au Mexique...