(rg) – In unserer Ausgabe vom 10.7. (woxx 1275) wurde die empfindlich verschlechterte Raumsituation angesprochen, die die humanwissenschaftliche Fakultät der Luxemburger Uni an ihrem neuen Standort in Belval erwartet. Wir hatten sie mit der Raumzuteilung für das Forschungsinstitut Ceps verglichen, das in Zukunft in demselben Gebäude untergebracht sein wird. Dabei konnte der Eindruck entstehen, dieses Institut sei gegenüber der Uni favorisiert, weil es mit rund 90 ForscherInnen über ein Areal verfügen soll, das im Falle der Uni für fast doppelt so viele MitarbeiterInnen ausreichen muss. Diese Darstellung ist insofern unpräzise, als beim Ceps auch noch anderes Personal beschäftigt ist als nur die 87 (Jahresschnitt 2013) ForscherInnen. Laut Jahresbericht 2013 arbeiten hier genau 130 Personen. PraktikantInnen oder wissenschaftliche „Gast“-Mitarbeiter, die zeitlich begrenzt dazustoßen, sind in dieser Zahl noch gar nicht enthalten. Insofern dürfte die befürchtete Enge auf der Uni-Etage sich von der Situation im Ceps-Stockwerk nicht gewaltig unterscheiden.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

