Gesundheitsminister Étienne Schneider gab auf Nachfrage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten) bekannt, dass die Zukunft des Geländes des „Hôpital Princesse Marie-Astrid“ (HPMA) in Niederkorn bis dato ungewiss sei. Was nach der Inbetriebnahme des „Südspidol“, das voraussichtlich 2025 erste Patient*innen empfangen wird, mit den Gebäuden passiert, falle grundsätzlich unter die Zuständigkeit der Grundstücksbesitzer: dem „Syndicat de l’hôpital intercommunal de Differdange-Pétange-Bascharage“. Hansjörg Reimer, Generaldirektor des geplanten „Südspidol“, verriet hingegen im Interview mit dem Radiosender 100,7 im Juni, dass unter anderem auf dem Gelände in Niederkorn eine Poliklinik vorgesehen sei. Interdisziplinäre Kommissionen seien sowohl in der Gemeinde Differdingen als auch in Esch dabei, konkrete Konzepte für die einzelnen Standorte auszuarbeiten. Schneider schlug den Vertreter*innen der Gemeinde Differdingen eigenen Aussagen nach derweil vor, Ideen für medizinisch notwendige Strukturen und Aktivitäten im Kordall vorzugsweise in enger Zusammenarbeit mit dem „Centre hospitalier Emile Mayrisch“ zu diskutieren. Bis zur Eröffnung des „Südspidol“ in Esch/Alzette soll das aktuelle Angebot des HPMA gesichert sein.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

