Ums Ganze geht es in der Januarnummer von Forum, genauer gesagt, um die Commons. Der Begriff – wörtlich „Gemeingüter“ – wird definiert als „Eigentums- und Organisationsformen, die auf kooperativen, transparenten und weitgehend demokratischen Prinzipien beruhen“, und dann noch ausgeweitet auf „den gesamten gesellschaftlichen und ökonomischen Raum, der weder dem Privatbesitz noch dem Zugriff des Staates untersteht“. So viel Gefräßigkeit passt eigentlich schlecht zu einem die Kooperation fördernden Paradigma – und deckt sich mit der Definition der „économie sociale“. Dabei wäre es interessant, gerade die Beziehungen zwischen Gemeingütern, Staat und Privatwirtschaft zu untersuchen. Das Forum-Dossier, das sich auf den Commons wohlgesinnte Initiativen beschränkt, hat trotzdem viel zu bieten: Von der Transition-Bewegung über das Grundeinkommen bis hin zu den „Creative Commons“ bekommt man einen Überblick über den Umgang der hiesigen alternativen Zirkel mit dem Thema. Hervorzuheben in der soeben erschienenen Nummer sind außerdem ein Mini-Dossier zum öffentlichen Dienst (kein Commons?), eine kritische Auseinandersetzung mit Burka-Verboten und ein ungewohnt technophiles Editorial über „die nächste Transformation“.
Devoir de vigilance : Qui sera le gendarme des multinationales ?
La directive sur le devoir de vigilance des entreprises vient d’être définitivement adoptée par les États membres de l’UE dans une version affaiblie. Sa transposition en droit national soulève notamment la question de l’organisme qui, au Luxembourg, sera chargé de contrôler le respect par les multinationales des droits humains et environnementaux.

