Indie-Pop?: Destroyer

von | 09.05.2003

This Night

(ik) – „The day your beauty became a sign of something more than a beautiful sign.“ Nein, einfach zu erschließen ist die absurde Poesie des Ex-New Pornographer Daniel Bejar auf dem neuen Konzept-Album „This Night“ wirklich nicht. Und die Musik, ist es Indie-Pop, 70ies-Glamour Rock à la Bowie oder Rock ’n‘ Roll mit Falsett und Folk-Akustikgitarre?

Wer eingängige Melodien sucht, liegt beim mittlerweile fünften Album der kanadischen Band Destroyer um den Kanadier Bejar sicherlich falsch. Dass hinter melancholischem, bisweilen spacig anmutendem Chaos dennoch klare Ideen und perfekt abgestimmtes Songwriting stehen, fällt erst nach mehrmaligem Hören auf. Aber dann wirkt der Zauber, die einprägsame Stimme Bejars schmeichelt sich ins Ohr und lässt eineN nicht mehr los. „Trembling Peacock“ mit schrägen, gegen den Strich gebürsteten Gitarren und Keyboards oder das Akustikgitarren-Stück „Goddess Of Drought“ mit einem Hauch 60ies sind besondere Pop-Perlen.

Destroyer „This Night“, Merge Records

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