Klima-Biergerrot vorgestellt

von | 06.01.2022

Foto: ME

Hundert Menschen, die in Luxemburg leben oder arbeiten, sollen Vorschläge für die Klimapolitik erarbeiten. Am vergangenen Mittwoch stellte Premierminister Xavier Bettel gemeinsam mit Umweltministerin Carole Dieschbourg und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) den „Klima-Biergerrot“ (KBR) vor. Bettel hatte bereits in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt, dass dieser Rat Maßnahmen vorschlagen könne, die über die bisherige Klimapolitik hinausgehen. Die Zusammensetzung des KBR wird vom Umfrageinstitut TNS-Ilres durchgeführt, das einen repräsentativen Schnitt der Gesellschaft zusammenstellen will. Freiwillige können sich online unter kbr.tns-ilres.com melden. Man werde aber auch aktiv auf Menschen zugehen, um zu vermeiden, dass nur klimapolitisch Interessierte im KBR vertreten seien. Die Regierungsmitglieder betonten zwar, dass sie mehr für den Klimaschutz tun müssten, wollen diese Entscheidung dennoch vom KBR absegnen lassen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...