Buchtipp: Portia Elan – Homebound

von | 04.09.2026

(© Simon & Schuster)

In ihrem Sci-Fi-Roman „Homebound“ erzählt Portia Elan nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten spielen: 1983, 2078 und 2586. Am Ende des 20. Jahrhunderts muss die gerade erwachsen gewordene Becks den Tod ihres Onkels verarbeiten und findet Trost in einem Computerspiel, das dieser für sie entwickelt hat. In der nicht ganz so fernen Zukunft entwickelt Dr. Portman Roboter, die dabei helfen sollen, die Auswirkungen der Klimakrise zu erforschen. Fünfhundert Jahre später segelt Yesiko an Küsten vorbei, deren Konturen wir heute kaum erkennen könnten. Sie findet ein Artefakt einer längst verlorenen geglaubten Technologie, die alle drei Frauen miteinander verbindet. Nicht nur, dass die Autorin verschiedene Zeitstränge miteinander verknüpft, sie macht dies auch durch unterschiedliche Erzähltechniken: Die Geschichte von Dr. Portman wird beispielsweise hauptsächlich durch E-Mails und Tagebucheinträge erzählt. Das führt zu einigen Längen, gelingt in der Regel aber gut.

Portia Elan: Homebound, Simon & Schuster 2026, 304 Seiten.

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