Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen batterieelektrischen Antrieb als auch einen Verbrennungsmotor haben. Obwohl es so wirkt, als vereinten sie Vorteile beider Technologien, Sparsamkeit und Reichweite, haben sie vor allem durch das zusätzlich benötigte Gewicht große Nachteile. Die CO2-Angaben der Hersteller waren oft sehr niedrig, neue Untersuchungen kommen jedoch zum Schluss, dass die Emissionen in der Realität viel höher sind und es kaum Vorteile zu einem Verbrenner gibt. Die letzten fünf Jahre wurden Plug-in-Hybride in Luxemburg als Dienstwagen nicht steuerlich begünstigt, doch die Regierung will das nun ändern. Sie will nur besonders sparsame Modelle fördern und sieht die Fahrzeuge als „Brückentechnologie“ zur Dekarbonisierung. Der Méco hingegen sieht keinen Grund, diese „CO2-Schleudern“ steuerlich zu fördern. Stattdessen solle die Regierung weiterhin reine Elektrofahrzeuge bezuschussen. Über die Hälfte der Automobilflotte Luxemburgs besteht aus Dienstwagen.
Halb voll oder halb leer?
Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

