Für Aufregung sorgt der diesjährige „Doing business“-Bericht der Weltbank, eine der wichtigsten Standort-Vergleichsstudien (www.doingbusiness.org). Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB, www.ituc-csi.org) kritisiert in einer Pressemitteilung insbesondere das Kapitel zur Arbeitsmarktregulierung. Die Weltbank setze sich für weniger Arbeitnehmerschutz ein und fordere längere Arbeitszeiten, eine Senkung der Mindestlöhne und eine Vereinfachung von Entlassungen. Länder mit gravierenden gewerkschafts- und menschenrechtlichen Problemen wie Kolumbien, Saudi-Arabien und China werden als „Top-Reformer“ angepriesen. Der IGB empfiehlt der Weltbank, das Kapitel einfach zu streichen.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

