Sehr zufrieden mit der Entwicklung der Luxemburger Uni zeigt sich deren Rektor Rolf Tarrach. Mit knapp über 5.000 eingeschriebenen Studierenden ist ein für 2013 gestecktes Ziel jetzt schon Realität. Der gewünschte Bologna-Mix von 30 Prozent MasterstudentInnen und DoktorandInnen im Vergleich zu den Bachelors ist zwar noch nicht ganz erreicht, doch wird angesichts beachtlicher Wachstumszahlen bei den beiden ersten Gruppen auch dieser Plan problemlos erfüllt werden. Und sogar der von 2012 auf frühestens 2015 verlegte Umzugstermin bereitet Tarrach kaum Sorgen: Ein richtiges Platzproblem sieht er noch nicht. Das „komplizierte“ Vorhaben in Belval brauche halt seine Zeit. Ab dem nächsten Jahr soll das Sprachenproblem in Angriff genommen werden: Bislang wurden weder Lehrkräfte noch StudentInnen auf ihre Sprachkenntnisse hin geprüft. Ohne gewisse Mindeststandards funktioniere der Lehrbetrieb aber nicht korrekt, so Tarrach. In wenigstens zwei der drei offiziellen Uni-Sprachen (E,F,D) sollten alle Beteiligten fit sein. Der Trend zum Englischen sei unvermeidbar und auch das Französische würde sich wohl behaupten können – allein wegen der Trägheit der französischen Uni-TeilnehmerInnen, sich mit einer anderen Sprache herumschlagen zu wollen. Ob sich Deutsch langfristig als Lehrsprache halten kann, sieht Tarrach deshalb in Frage gestellt.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

