Gebetsmühle und Kaffeesatz

von | 01.04.2011

Wie jedes Jahr seit 2007 hat die Caritas pünktlich kurz vor der Rede zur Lage der Nation ihren Sozialalmanach vorgestellt. Das hellgelbe, über 300 Seiten starke Büchlein widmet sich diesmal schwerpunktmäßig der Zukunftsfähigkeit Luxemburgs. Im „Leben in Luxemburg 2020“ betitelten zweiten Teil befasst sich ein breites Spektrum von AutorInnen – von Jean Lamesch bis Yves Mersch – mit diversen Entwicklungsmöglichkeiten in Luxemburg und in Europa. Wie üblich werden am Anfang des Almanachs die politischen Entwicklungen seit der Rede zur Lage der Nation vom Vorjahr kurz resümiert. Wie ebenfalls üblich nutzt der Autor und Caritas-Koordinator Robert Urbé diese Gelegenheit, an die zahlreichen nicht aufgegriffenen Vorschläge der vergangenen Ausgaben zu erinnern und über den Inhalt von Jean-Claude Junckers Rede am kommenden Dienstag zu spekulieren. Beim schnellen Durchblättern entsteht der Eindruck, dass in diesem Jahr viele Beiträge des zweiten Teils eher deskriptiv als analytisch ausgefallen sind. Dafür entschädigen am Ende des ersten Teils zwei Studien zu den interessanten Themen RMG und Studienbeihilfen. Der Sozialalmanach 2011 ist für 19,50 Euro erhältlich, Details unter www.caritas.lu.

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