Das gute Leben in der Debatte

von | 09.02.2012

Am kommenden Montag laden der Méco und das OekoZenter zusammen mit Caritas, CPMT, Etika, IEES und der Arbeitsgruppe „Nachhaltige Entwicklung” der Universität Luxemburg zu einem Vortrag mit Diskussion unter dem Titel „Wohlstand oder Wachstum? 
Neue Bilder vom guten Leben und nachhaltige Entwicklung“ ein. Hans Holzinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Stiftung Salzburg, wird ab 20 Uhr im Hotel Parc Belle-Vue (5, av. Marie-Thérèse, Luxembourg) gängige Argumente für Wirtschaftswachstum einer kritischen Prüfung unterziehen und dabei Alternativwege aufzeigen. In der Wirtschaft wird Begrenzung als Stillstand, als Schrumpfung oder gar als Gefahr empfunden. Die begrenzten Ressourcen in einer sich rapide verändernden Welt, aber auch die Krisen des Wohlfahrtsstaats legen jedoch ein neues Verständnis von Wachstum und Wohlstand nahe. Wachsen sollen Güter wie Lebenszufriedenheit, Gerechtigkeit und soziales Miteinander, schrumpfen unser Ressourcen- und Energieverbrauch. Ergebnisse der Zufriedenheits- und Gleichheitsforschung helfen dabei ebenso wie die Erkenntnis, dass die bisherigen ökologischen, vor allem auf bessere Technologien setzenden Reformschritte nicht reichen werden. Schließlich stellt der Nachhaltigkeitsexperte ein acht-dimensionales Wohlstandskonzept zur Diskussion, das zeigt, dass Wohlstand viel mehr ist als Güterbesitz. Der Vortrag erfolgt in deutscher Sprache mit simultaner Übersetzung ins Französische.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Non à « la directive, rien que la directive »

Le gouvernement pourrait déjà présenter un avant-projet de loi pour la directive européenne sur le devoir de vigilance à l’automne, a avancé l’ONG Initiative pour un devoir de vigilance. Après avoir été adoptée en juin 2024, puis considérablement édulcorée dans le cadre du paquet Omnibus I, la directive doit maintenant être implémentée par les États membres.

NEWS

Cybergewalt stärker bekämpfen

Die Regierung hat auf Vorschlag von Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs gebilligt, um die Bekämpfung von Cybergewalt zu verstärken.