Im Rahmen einer
parlamentarischen Antwort machte die Familienministerin Marie-Josée
Jacobs kürzlich Angaben zu den Freiwilligendiensten für junge Menschen.
In Luxemburg haben Minderjährige die Möglichkeit, sich beim „Service
volontaire d’orientation“ (SVO), dem „Service volontaire européen“
(SVE), dem „Service volontaire de coopération“ (SVC) oder dem „Service
volontaire civique“ (SVCi) zu engagieren, die mit verschiedenen
Organisationen zusammenarbeiten. Die Projekte des Freiwilligendienstes
erstrecken sich auf soziale Arbeit, Kultur, Tourismus, Sport,
Naturschutz und Entwicklungshilfeprojekte. Erfahrungsberichte von
TeilnehmerInnen finden sich auf: www.volontaires.lu. Laut der Ministerin
haben sich seit 2007 insgesamt rund 2.830 KandidatInnen auf Plätze bei
den vier Diensten – die z. T. erst nach 2007 gegründet wurden –
beworben; doch nur rund 930 von ihnen besetzten diese dann auch
tatsächlich. Der Grund hierfür liegt laut der Familienministerin darin,
dass ein Teil der Interessierten sich in letzter Minute anderen
Aktivitäten, wie Studium, Beruf oder Praktika in Unternehmen zugewendet
habe. Auch sei die Aufnahmekapazität der Organisationen, die
Freiwilligendienste anbieten begrenzt – dasselbe gelte für das Budget,
für die Unterhalts- und Betriebskosten. Ob hier ein Zuschuss des
Familienministeriums vorgesehen ist, wird nicht gesagt.
Foot, fric et répression
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