(da) – Vier Stunden erbitterter Verhandlungen zwischen dem Bildungsminister, den Gewerkschaften und den Lehrerkomitees (siehe auch Regards S. 8) – und doch keine Einigung. Für Claude Meisch waren daran vor allem die Vertreter der Lehrerkomitees Schuld: Anders als mit den Gewerkschaften sei ein Kompromiss mit ihnen nicht möglich gewesen. Für die Gewerkschaften indes lag die Schuld beim Bildungsminister. Er habe keinerlei Zugeständnisse machen wollen. Ein Vertreter der Lehrerkomitees hob hervor, dass es Claude Meisch nicht um die Qualität der Schule, sondern einzig und allein um Einsparungen ginge. Eine Schlichtungsprozedur werde jetzt eingeleitet. Auch bezüglich des Examensboykotts war man sich nicht einig: Stellte Meisch klar, er nähme die Rücktrittsgesuche der Lehrer auf keinen Fall, so betonten die Lehrer, es sei jetzt an der Basis, diesbezüglich eine Entscheidung zu fällen.
Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen
Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

