Sparmaßnahmen: Lehrerkomitees sagen Njet!

(da) – Vier Stunden erbitterter Verhandlungen zwischen dem Bildungsminister, den Gewerkschaften und den Lehrerkomitees (siehe auch Regards S. 8) – und doch keine Einigung. Für Claude Meisch waren daran vor allem die Vertreter der Lehrerkomitees Schuld: Anders als mit den Gewerkschaften sei ein Kompromiss mit ihnen nicht möglich gewesen. Für die Gewerkschaften indes lag die Schuld beim Bildungsminister. Er habe keinerlei Zugeständnisse machen wollen. Ein Vertreter der Lehrerkomitees hob hervor, dass es Claude Meisch nicht um die Qualität der Schule, sondern einzig und allein um Einsparungen ginge. Eine Schlichtungsprozedur werde jetzt eingeleitet. Auch bezüglich des Examensboykotts war man sich nicht einig: Stellte Meisch klar, er nähme die Rücktrittsgesuche der Lehrer auf keinen Fall, so betonten die Lehrer, es sei jetzt an der Basis, diesbezüglich eine Entscheidung zu fällen. mehr lesen / lire plus

Conventions culturelles : le ton se durcit

(lc) – Les échanges de courrier entre la Theater Federatioun et le ministère de la Culture se multiplient ces derniers temps, et la lettre ouverte publiée cette semaine par la fédération et le réseau luxembourgeois des centres culturels décentralisés dans la presse n’est que la partie émergée de l’iceberg. Car, dans un échange de courrier antérieur que nous avons pu consulter, le ministère a confirmé les craintes des acteurs culturels : la promesse de Maggy Nagel de fixer chaque association conventionnée sur son sort avant la fin de l’année est rompue. Or, si déjà la résiliation des conventions en plein été semblait assez brutale, le fait que le ministère ne respecte pas ses propres délais pour l’évaluation et la reconduction des conventions met les acteurs culturels dans une situation de précarité jamais vue. mehr lesen / lire plus

woxx befeuert den Index

(woxx) – Die dunklen Wolken, die sich in den letzten Monaten über Luxemburgs Medienhimmel zusammengezogen haben, haben uns veranlasst, die finanzielle Basis, auf der unser Projekt ruht, neu zu bewerten. Da strukturelle Veränderungen nicht ausbleiben werden - auch wenn sie jetzt erst einmal verschoben wurden -, müssen wir den Eigenfinanzierungsanteil der woxx ausbauen. Da wir mit Gefälligkeitsanzeigen der Industrie und der Finanzbranche auch weiterhin nicht rechnen können, muss die woxx sich vor allem auf ihre LeserInnen und Leser stützen, weshalb wir ab der ersten Ausgabe im Januar – die erscheint am 9.1. – den Abo- und den Heftpreis anpassen müssen. Die woxx wird dann am Kiosk 2,20 Euro kosten, das normale Jahresabo 90 Euro. mehr lesen / lire plus

Vive la torture !

(lm) – Une large majorité d’Américains approuve la manière de traiter les suspects dans le cadre de la War on Terror. C’est le résultat d’un sondage publié par le Washington Post à la suite des révélations contenues dans le rapport du Sénat sur les méthodes de la CIA après le 11 Septembre. Aussi bien des responsables de l’ONU que des représentants d’ONG ont exigé la poursuite des coupables et des responsables de procédés qualifiés généralement de torture. Rappelons que, dès 2011, Human Rights Watch avait lancé l’idée de poursuites contre l’ancien président Bush, ultime responsable de ces méfaits. Et que le woxx avait coorganisé une conférence avec le porte-parole de l’ONG, Reed Brody, présentant notamment son livre « Faut-il juger George Bush ? mehr lesen / lire plus

BUDGETDEBATTEN: Im falschen Anzug

Zweieinhalb Tage gewährte sich das Parlament, um den Haushalt zu debattieren. Kein krönender Abschluss eines chaotischen Jahres.

Sieht man einmal von ADR und Déi Lénk ab, gestalteten sich die Budgetdebatten streckenweise so, als sei die aktuelle Mehrheit noch in der Opposition und die CSV noch Bestandteil der Regierung. Ja es stimmt, so richtig verdaut hat die CSV ihre Verbannung auf die Oppositionsbänke noch nicht. Aber auch in den Reihen der Regierungsparteien schimmerte bisweilen das alte Rollenkostüm durch: Jedesmal wenn die CSV zur Kritik an einzelnen (Spar-)Maßnahmen der Regierung anhob, wurden ganze Breitseiten abgefeuert im Sinne von „wo sind Ihre Alternativen zum Sparen und was haben Sie die letzten Jahre in dieser Hinsicht unternommen“. mehr lesen / lire plus

ÄGYPTEN: Homophobe Feind-Bestimmung

Das Regime unter General al-Sisi widmet sich mit Leidenschaft dem Kampf gegen Schwule. Diese können sich in Ägypten an keinem Ort mehr sicher fühlen.

Revolution ohne Schwule? In Ägypten waren LGBT-Rechte nie Teil der emanzipativen Forderungen. (Foto: Internet)

Die Rechtfertigung ist perfide. Es gehe um die Ursachen der Ausbreitung von HIV in Ägypten, erklärt die Reporterin Mona Iraqi. Eine Ursache hat sie in einem Dampfbad für Männer entdeckt. Das Hamam an der Bab al-Bahr 25 sei eine Höhle der Gruppenperversion, schrieb sie in einer Ankündigung für ihre Sendung.

Ihre Reportage für den regierungsnahen Sender „Kairo und die Menschen“ passt zur neuen Welle der Hetze gegen Schwule. mehr lesen / lire plus

ABDERRAHMANE SISSAKO: Braver le mal

Parfois effroyable, parfois drôle, « Timbuktu » raconte le Mali sous l’occupation djihadiste.

Face à la barbarie, la population locale résiste – ne serait-ce qu’en chantant en recevant des coups de fouet, punition pour avoir… chanté. (Photo : Allociné)

Une antilope qui court à travers le désert, la peur dans les yeux, pendant que des coups de feu retentissent. Derrière elle, un pick-up, moyen de transport emblématique des djihadistes, décoré d’un drapeau noir sur lequel on peut lire en arabe la Shahada, la profession de foi des musulmans : « Il n’y a pas de vraie divinité si ce n’est Allah et Mahomet est Son messager. mehr lesen / lire plus

ELECTRO/INDIE: Fait maison

Avec Binkbeats, l’Exit07 nous fera découvrir un « nerd » un peu spécial – un artiste qui, à l’inverse de la tendance electro, rejoue ses grands classiques avec de vrais instruments.

Binkbeats – l’homme-orchestre de la nouvelle génération. (Photo : © Gabriel Eisenmeier)

En cette fin 2014, on croyait avoir tout vu en innovations musicales. Eh bien, c’est raté ! Alors qu’il est devenu tout à fait normal pour des artistes electro de jouer des « live » avec leur ordinateur portable – où le spectateur ne peut jamais être vraiment sûr qu’ils ne mettent pas simplement en marche tout leur concert en appuyant une seule touche -, Binkbeats démontre que faire de l’electro et être un vrai virtuose ne sont pas forcément deux choses contradictoires. mehr lesen / lire plus

SKULPTUREN: Tierisch konkret

Jürgen Lingl-Rebetez ist wohl einer der wenigen Künstler, deren skulpturales Werk nicht abstrakt ist. Seine Tierplastiken, die er momentan in der Galerie Schortgen ausstellt, zeugen von großer handwerklicher Kunstfertigkeit – von mehr aber auch nicht.

Motorsägengockel, frisch geschnitten …

Man weiß es ja nicht so genau, aber die Möglichkeit ist groß, dass die erste von Menschenhand geschaffene Skulptur ein Tier dargestellt hat. Jedenfalls sind die Höhlenmalereien von Lascaux ganz überwiegend dem Tierreich gewidmet, nicht der Wiedergabe der menschlichen Gestalt. Und auch über die Jahrtausende waren Tiere immer wieder ein zentrales Objekt künstlerischer Arbeit. Seien es Tiergötter und Fabelwesen der antiken Kulturen, Jagddarstellungen auf Ölmalereien und Wandteppichen oder Statuen in Parks und vor Regierungsgebäuden: Das Tierreich fasziniert und hat auch in unserer heutigen – post-modernen – Wahrnehmung einen festen Platz. mehr lesen / lire plus

BIEN-ÊTRE ANIMAL: « Accompagner le processus législatif »

L’association Artists for Animals a organisé le 24 novembre dernier une table ronde intitulée « Ceci n’est pas un animal ». Runa et Thorunn Egilsdottir sont à l’origine de cette initiative. Elles ont confié au woxx leurs objectifs pour ce dossier destiné à se retrouver sous le feu des projecteurs en 2015, avec la modification programmée de la loi sur les animaux de 1983.

Deux soeurs engagées pour la cause animale : Runa Egilsdottir, 36 ans, designer et récemment devenue conseillère communale de la ville de Luxembourg, et Thorunn Egilsdottir, 39 ans, chanteuse. (Photo : woxx)

woxx : Vous venez de créer l’association Artists for Animals. mehr lesen / lire plus

ERZIEHUNG: Öl ins Feuer

Sah es vor kurzem noch so aus, als könnte ein Kompromiss zwischen Gewerkschaften und Minister Meisch gefunden werden, so hat der Examensboykott von 1.500 LehrerInnen nun Tatsachen geschaffen und zur Verhärtung der Fronten geführt. Macht sich die Basis etwa selbstständig?

Examen oder nicht Examen, das ist die Frage …
(Foto: Jack Hynes / Flickr)

Für eine kurze Zeit konnte man den Eindruck haben, dass es zu einer Einigung zwischen Bildungsminister Claude Meisch und den drei Lehrergewerkschaften SEW, Apess und Féduse kommen könnte. Nach dem Treffen vom 26. November, bei dem der Minister den Gewerkschaften Vorschläge zum Ausgleich der angekündigten Sparmaßnahmen unterbreitet hatte, klangen sowohl die Gewerkschaften als auch der Minister zuversichtlich. mehr lesen / lire plus

PSYCHISCHE ERKRANKUNG: „Es wird unter den Teppich gekehrt“

Die ATP will Menschen mit psychischen Problemen eine Perspektive bieten und sie im ersten Arbeitsmarkt reintegrieren. Die woxx sprach mit Déborah Stumpf vom Service „Job Coaching“.

Déborah Stumpf, geboren am 20. Februar 1990, ist Psychologin und seit März 2014 verantwortlich für den Service Job Coaching der ATP,
der bereits 2009 ins Leben gerufen wurde. (Foto: woxx)

woxx: Seit wann gibt es die ATP a.s.b.l und an wen richtet sie sich?

Deborah Stumpf: Die asbl gibt es seit genau 25 Jahren. Der Verein entstand aus dem Bedürfnis heraus, Menschen mit einer psychischen Erkrankung auf ihrem Weg zurück in die Stabilität und auf den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten. mehr lesen / lire plus

DE LIMA À PARIS: Vogue le climat !

« Zéro pointé », estiment les ONG. « Peut mieux faire », reconnaît le monde politique. Les négociations de Lima ne représentent pas une grande avancée. Il y a peu de chances que la prochaine conférence permette de faire mieux.

Journée des droits humains à Lima. (Luka Tomac / CC-BY-NC-ND 2.0)

« Le résultat de la conférence Cop-20 fait planer la menace d’une planète morte. » La dramatique déclaration de Martin Vilela, de la plateforme bolivienne contre le changement climatique, résume assez bien la position des ONG. Les négociations auraient ignoré les intérêts des populations et les preuves scientifiques. Le manque d’efficacité des actions envisagées causerait la souffrance de millions de personnes. mehr lesen / lire plus