„Déi jonk Gréng“: Das Konstrukt der Arbeit hinterfragen

von | 19.02.2015

(mr) – Gina Arvai und Paul Matzet, SprecherInnen der grünen Jugendpartei, setzten sich anlässlich einer Pressekonferenz für die Reduzierung der Arbeitszeiten auf eine 21-Stunden-Woche ein. Sie verwiesen dabei auf einen Bericht der New Economics Foundation, der zeige, dass es sich dabei nicht unbedingt um eine Utopie handeln muss. Die britische Denkfabrik lege dar, wie eine Reduzierung von Arbeitszeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen und zugleich den Weg für mehr Freizeit und Freiwilligenarbeit ebnen kann. Eine Entschleunigung der Wirtschaft und des Konsums wären die Folge, was sich auch positiv auf die Schadstoffbilanz auswirken würde. Weiterhin fordern „Déi jonk Gréng“, dass Luxemburg seine Investitionen in nicht-erneuerbare Energien zurückschrauben soll. Betrachtet man allerdings die Debatte um die Nachtflüge und den Ausbau des Flughafens Findel sowie den Spagat, den Verkehrsminister Bausch dabei praktizieren muss, scheint eine Entschleunigung der Wirtschaft noch nicht in nächster Zukunft auf der Tagesordnung der mitregierenden Mutterpartei zu stehen. In punkto Datenschutz mahnten die Jungpolitiker zur Vorsicht. Nach den Anschlägen in Paris sollten keine voreiligen Entscheidungen getroffen werden, die den Menschen in einen „Glasbürger“ verwandeln.

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