Finnland: Blauschwarzer Mob
Die neofaschistische „Blauschwarze Bewegung“ versucht, die fragmentierte finnische Neonazi-Szene zu vereinen. Ihre Partei will ins Parlament, auf der Straße fällt sie durch Gewalt auf.
Die neofaschistische „Blauschwarze Bewegung“ versucht, die fragmentierte finnische Neonazi-Szene zu vereinen. Ihre Partei will ins Parlament, auf der Straße fällt sie durch Gewalt auf.
Nachwahlen zum syrischen Parlament in den kurdisch geprägten Regionen vertiefen innerkurdische Konflikte. Diese schwächen die kurdische Verhandlungsposition gegenüber der Zentralregierung. Hierzu trug nicht zuletzt ein Boykott des Urnengangs durch linke kurdische Parteien bei.
Une chercheuse brésilienne, qui séjourne au Luxembourg, a passé au crible 500 heures de vidéosurveillance documentant la tentative de coup d’État contre Lula en 2023, au Brésil, quand une foule pro-Bolsonaro a envahi la capitale Brasilia. Ces images montrent une opération organisée contre les institutions démocratiques du pays.
Die Blockade der Straße von Hormuz, steigende Düngerpreise und der Klimawandel drohen, eine weltweite Nahrungskrise auszulösen. Die spätkapitalistische Landwirtschaft hängt existenziell von fossilen Energieträgern ab und produziert nicht nur Nahrung, sondern zugleich die Bedingungen ihrer eigenen Destabilisierung.
Ende des Monats entscheidet die Präsidentschaftswahl in Kolumbien darüber, ob die linke Regierung fortgesetzt und die gesellschaftliche Integration der ehemals bewaffneten Gruppen weiter angestrebt wird – oder ob Kolumbien dem Trend nach rechts folgt.
In Rekordzeit wurde die neue ungarische Regierung installiert. Während Viktor Orbán vor allem auf Loyalität setzte, geht es dem neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar erkennbar um Fachwissen. Im Kabinett sind fast ausschließlich Experten vertreten, die mit Parteipolitik bisher wenig oder nichts zu tun hatten. Sie alle haben sich einer Vielzahl von Herausforderungen zu stellen.
Der Krieg mit den USA und Israel hat den Einfluss der Revolutionsgarden im Iran noch verstärkt. Während die Institutionen der Islamischen Republik formal bestehen bleiben, verlagert sich die politische, militärische und wirtschaftliche Macht.
Nach China zeigt nun auch die US-Regierung großes Interesse, sich wichtige Rohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo zu sichern. Die Logik des Freihandels weicht strategischer Großmachtpolitik.
Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Herbst 2024 protestieren in Georgien Tausende Menschen gegen die Regierung. Besonders Studierende und Wissenschaftler warnen vor neuen Gesetzen und einer Bildungsreform, die die Autonomie der Universitäten einschränken und das Land weiter von der Europäischen Union entfernen könnten.
Seit mehr als 100 Tagen regiert die von den USA mittlerweile offiziell anerkannte Interimspräsidentin Delcy Rodríguez in Venezuela. Gefällig öffnet sie das Land den US-amerikanischen Wirtschaftsinteressen und festigt ihre eigene Macht und die ihrer Klientel im fortbestehenden autokratischen System.
Das senegalesische Parlament hat eine verschärfte Kriminalisierung der Homosexualität beschlossen. Die Repression nimmt zu – die Verzweiflung der Betroffenen auch.
Welche vielfältigen Folgen die Umbrüche aufgrund der KI-Technologie haben werden, ist unklar. Was sie zerstören können, ist indes nur die Illusion einer Arbeitsgesellschaft, wie sie seit der IT-Revolution der 1980er- und 1990er-Jahre mühsam aufrechterhalten wird.
Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.
In Brasilien werden im Oktober Präsidentschaftswahlen abgehalten. Derzeit liegen Flávio Bolsonaro, der Kandidat der Opposition, und Amtsinhaber Lula da Silva in den Umfragen erstmals nahezu gleichauf.
Tous les partis clament leur victoire aux élections municipales françaises des 15 et 22 mars. Ce scrutin voit le RN s’enraciner et LFI prendre pied localement.
Entre 40 et 60.000 soudanais·es vivent dans la ville libyenne de Koufra. Les autorités locales tentent d’organiser leur accueil, quasiment sans aide internationale.