Autoritarismus
DÄITSCHLAND

Wahlen in Sachsen-Anhalt: Die Gefühlsgemeinschaft

Der AfD-Politiker Ulrich Sigmund mit dem Mikrofon in der Hand auf einer Rednerbühne, im Vordergrund unscharf AfD- und Deutschlandfahnen.

Am Sonntag wird im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung gewählt. Mit Krisenrhetorik hält die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ihre Wähler*innen in Alarmbereitschaft und schüchtert zugleich Gegner*innen und Minderheiten ein. Im Internet-Wahlkampf zeigt sich besonders deutlich, wie die Partei mit der Lust an der Angst Propaganda betreibt.

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Kolumbien: Unruhiger Übergang

Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella, in einen schwarzen Anzug gekleidet und mit Sonnenbrille, vor dem Mikrofon bei einer öffentlichen Rede unter freiem Himmel. Er hat beide Hände erhoben, streckt die Zeigefinger aus und gestikuliert. Hinter ihm sind schemenhaft Menschen zu erkennen.

In Kolumbien ist aus der Regierungsübergabe an den Sieger der Präsidentschaftswahl, den rechtsextremen Abelardo de la Espriella, ein öffentlicher Schlagabtausch geworden. Beide politischen Lager stellen die Legitimität des jeweiligen Gegners mit unhaltbaren Unterstellungen in Frage.

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Georgien: Aufruhr für die akademische Freiheit

Fassade der Ilia-Universität im Zentrum von Tiflis; am unteren Bildrand zwei Studentinnen. Über dem Eingangsbereich mit vier großen Flügeltüren hängen nebeneinander die Fahnen Georgiens, der Europäischen Union und der Ukraine.

Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Herbst 2024 protestieren in Georgien Tausende Menschen gegen die Regierung. Besonders Studierende und Wissenschaftler warnen vor neuen Gesetzen und einer Bildungsreform, die die Autonomie der Universitäten einschränken und das Land weiter von der Europäischen Union entfernen könnten.

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Italien: Risse in Melonis Macht

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni blickt seitlich auf ihren neben ihr stehenden ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán. Im Hintergrund die Fahnen mehrerer Nationen. Das Foto wurde während einem formellen Treffen des Rats der Europäischen Union im März 2026 gemacht.

Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.

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Aserbaidschan: Freischein im Tausch gegen Öl

Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew ist im westlichen Europa ein gerngesehener Geschäftspartner. Zwar ist es in seinem Land um Pressefreiheit und Menschenrechte überaus schlecht bestellt, doch Rohstoffimporte aus Aserbaidschan könnten die aus Russland teilweise ersetzen.