Alternativer Nobelpreis: Gemeinschaften mobilisieren

Marthe Wandou (Foto: Right Livelihood Awards)

Der „Alternative Nobelpreis“ ging in diesem Jahr an drei Aktivist*innen und eine Initiative: Marthe Wandou, die in Kamerun für den Schutz von Mädchen und Frauen vor sexualisierter Gewalt kämpft und Bildungsangebote fördert; die kanadische Pipeline-Gegnerin Freda Huson, die sich für den Schutz indigener Gruppen einsetzt; Wladimir Sliwjak, Mitbegründer der russischen Umweltschutzorganisation Ecodefense, die den zivilen Widerstand gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland organisiert; die indische Legal Initiative for Forest and Environment (Life). Alle vier erhalten ein Preisgeld von je 100.000 Euro. „These grassroots activists are not just resisting but actively mobilising entire communities to claim their rights, becoming agents of change where governments fail“, so die Begründung für die Auszeichnung. „Right Livelihood Award“ ist der offizielle Name dieses Preises, der seit 1980 jährlich von der schwedischen Stiftung Right Livelihood Award Foundation vergeben wird. Ausgezeichnet werden Menschen und Organisationen, die sich für Menschenrechte, Frieden und Nachhaltigkeit einsetzen. Insgesamt waren in diesem Jahr 206 Personen aus 89 Ländern nominiert.


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