Anina Valle Thiele
EXPO

COLLAGE: Wahnsinn war weiblich

In ihren surreal anmutenden Arbeiten hinterfragt Paula Muhr Konstruktionen von Weiblichkeit und Hysterie. Ihre Collagen legen offen, dass weiblicher Wahnsinn lange Zeit vor allem Folge einer reaktionären Wissenschaft war.

INTERVIEW

ROMA: „Armut macht nicht sympathisch“

"Sie musizieren, betteln und sind kriminell", so die gängigen Klischees über Roma. Dabei gehören sie längst zum Stadtbild. Warum der Zuzug von Roma nach Westeuropa vor allem ein Armutsphänomen ist, erklärt Norbert Mappes-Niediek im Gespräch mit der woxx.

EXPO

EXPO: Kriegsspuren in Öl

Die Arbeiten von Ronald Ophuis sind dokumentarisch anmutende Öl-Porträts, die ausnahmslos die Folgen von Krieg und Gewalt widerspiegeln. Beklemmend, aber auch voyeuristisch, erzeugen sie Eindrücke, die lange nachwirken.

LITERATUR

VERGANGENHEITSSBEWÄLTIGUNG: Unter Deutschen

Aus der Perspektive eines jüdischen Re-Emigranten beschreibt Ursula Krechels preisgekrönter Roman "Landgericht" eindringlich die vergiftete Atmosphäre im bundesrepublikanischen "Wirtschaftswunder" nach der militärischen Niederwerfung der deutschen Volksgemeinschaft.